Kaminöfen mit Backfach

16 Produkte
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Externe Luftzufuhr
    Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Mit Steinverkleidung
    Auf Anfrage
    • Kesselstahl der Güte P265GH
    • Wirkungsgrad von 83 %
    • Gerätegewicht 137 kg
    Normaler Preis ab 2.040,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 2.040,90€
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Gusseisen-Brennraum
    Auf Anfrage
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Backfach ausgestattet
    Auf Anfrage
  • Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Mit Keramikverkleidung
    Auf Anfrage
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • Wirkungsgrad von 83 %
    • Ausführung aus Stahl
    Normaler Preis 4.195,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 4.195,00€
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Mit Steinverkleidung
    Auf Anfrage
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Backfach ausgestattet
    Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Gusseisen-Brennraum
    Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Mit Backofen
    Auf Anfrage
    • Schamotte im Stecksystem
    • Für 24 h Dauerbetrieb
    • Verzinkte Aschelade
    Normaler Preis 2.339,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 2.339,00€
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Kochplatte ausgestattet
    Auf Anfrage
  • Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Gusseisen-Brennraum
    Auf Anfrage

Kaminofen mit Backfach – wenn aus Feuerwärme auch Ofenwärme für Speisen wird

Ein Kaminofen mit Backfach nutzt einen Teil der ohnehin entstehenden Feuerwärme nicht nur zum Heizen des Wohnraums, sondern zusätzlich für einen separaten beheizten Bereich.

Dort lassen sich je nach Modell Speisen backen, garen, überbacken oder warmhalten.

Damit unterscheidet sich diese Bauart deutlich von einem normalen Kaminofen: Das Backfach ist konstruktiv Teil des Gerätes und gezielt dafür vorgesehen, Wärme aus dem Verbrennungsprozess nutzbar zu machen.

Wie gut und wie präzise sich damit backen lässt, hängt allerdings stark von Konstruktion, Temperaturführung und Bedienung des jeweiligen Modells ab.

Was ist ein echtes Backfach beim Kaminofen?

Ein Backfach ist ein geschlossener Bereich, der sich oberhalb oder in direkter Nähe des Feuerraums befindet.

Die Wärme gelangt je nach Konstruktion:

  • direkt über angrenzende heiße Flächen
  • über Rauchgasführung
  • über seitliche und rückwärtige Wärmeübertragung
  • oder über mehrere dieser Wege

in das Fach.

Dadurch entsteht eine deutlich andere Nutzung als bei einem einfachen Ablage- oder Warmhaltefach.

Genau deshalb sollte beim Kauf nicht nur auf das Wort Fach im Produktnamen geachtet werden.

Backfach oder Warmhaltefach – nicht dasselbe

Ein Warmhaltefach kann praktisch sein, wenn Speisen, Teller oder Getränke länger warm bleiben sollen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass darin tatsächlich gebacken werden kann.

Ein echtes Backfach sollte vom Hersteller ausdrücklich für entsprechende Temperaturen und Zubereitungsarten vorgesehen sein.

Beim Vergleich sollte deshalb geprüft werden:

  • Welche Temperaturen werden erreicht?
  • Gibt es ein Thermometer?
  • Ist Backen ausdrücklich vorgesehen?
  • Wird das Fach nur temperiert oder aktiv beheizt?
  • Welche Speisen nennt der Hersteller als zulässig?

Diese Unterscheidung ist wichtiger als eine bloße Produktbezeichnung.

Wie wird die Temperatur im Backfach geregelt?

Anders als bei einem Elektrobackofen gibt es in der Regel keinen Drehknopf für exakt 180 oder 200 Grad.

Die Temperatur hängt unmittelbar vom Feuer ab.

Beeinflusst wird sie unter anderem durch:

  • aufgelegte Holzmenge
  • Intensität des Abbrands
  • Luftzufuhr
  • Feuerraumtemperatur
  • Bauweise des Backfachs
  • Position des Garguts

Das bedeutet:

Backen mit Holz erfordert etwas mehr Gefühl als ein elektrischer Backofen.

Warum ist ein Thermometer so praktisch?

Ein Thermometer macht die Nutzung deutlich nachvollziehbarer.

Ohne Temperaturanzeige muss stärker nach Erfahrung gearbeitet werden.

Mit einem Backfachthermometer lässt sich besser einschätzen:

  • wann das Fach ausreichend vorgeheizt ist
  • ob die Temperatur noch steigt
  • wann Holz nachgelegt werden sollte
  • ob sich die Hitze für das gewünschte Gericht eignet

Trotzdem bleibt die Temperatur nicht so konstant wie bei einem thermostatisch geregelten Elektrobackofen.

Die Anzeige hilft also beim Steuern – sie übernimmt die Steuerung nicht.

Was kann man in einem Kaminofen-Backfach zubereiten?

Das hängt vom konkreten Modell und den erreichbaren Temperaturen ab.

Typische Anwendungen können sein:

  • Brot
  • Brötchen
  • Pizza
  • Flammkuchen
  • Aufläufe
  • Ofengemüse
  • Gratins
  • kleinere Backwaren
  • Warmhalten fertiger Speisen

Je größer und leistungsfähiger das Backfach ist, desto vielseitiger kann die Nutzung sein.

Warum kann die Hitze im Backfach ungleichmäßig sein?

Holzfeuer erzeugt Wärme nicht auf dieselbe Weise wie ein elektrisch geregelter Backofen.

Je nach Konstruktion können einzelne Bereiche stärker aufgeheizt werden als andere.

Deshalb kann es bei bestimmten Modellen sinnvoll sein, das Gargut während der Zubereitung zu drehen oder seine Position anzupassen.

Das ist kein Fehler, sondern Teil dieser ursprünglicheren Art des Backens.

Wer damit arbeitet, lernt mit der Zeit, wie sich das konkrete Modell verhält.

Kaminofen mit Backfach oder mit Kochplatte?

Beide Varianten nutzen die Feuerwärme zusätzlich zur Raumheizung, aber auf unterschiedliche Weise.

Backfach

Hier wird das Gargut in einem geschlossenen Raum zubereitet.

Typisch sind:

  • Backen
  • Garen
  • Überbacken
  • Warmhalten

Kochplatte

Hier wird ein Topf oder eine Pfanne direkt auf einer beheizten Fläche verwendet.

Typisch sind:

  • Wasser erhitzen
  • Suppen kochen
  • Eintöpfe zubereiten
  • Braten oder Warmhalten

Ein Kaminofen kann nur eine der beiden Funktionen besitzen oder beide miteinander kombinieren.

Kaminofen mit Backfach oder Küchenofen?

Ein Kaminofen mit Backfach bleibt in erster Linie eine Wohnraumfeuerstätte.

Das sichtbare Feuer, die Raumheizung und das Design stehen im Vordergrund; das Backfach erweitert diese Nutzung.

Ein Küchenofen beziehungsweise Holzherd ist dagegen stärker für regelmäßiges Kochen und Backen ausgelegt und besitzt häufig:

  • größere Kochflächen
  • größere Backräume
  • umfangreichere Temperaturführung
  • stärkeren Küchenfokus

Für unsere Collection bleiben beide Gerätegruppen bewusst getrennt.

Kann ein Kaminofen mit Backfach auch eine Kochplatte haben?

Ja.

Einige Modelle verbinden beide Funktionen:

  • geschlossenes Backfach
  • offene Kochplatte

Damit kann das Feuer gleichzeitig für unterschiedliche Arten der Speisenzubereitung genutzt werden.

Trotzdem sollte jede Funktion separat bestätigt sein.

Ein Backfach macht die Ofenoberseite nicht automatisch zur Kochplatte – und eine Kochplatte bedeutet nicht automatisch, dass ein echtes Backfach vorhanden ist.

Wie lange muss das Backfach vorheizen?

Eine pauschale Zeit lässt sich nicht nennen.

Sie hängt unter anderem ab von:

  • Größe und Masse des Kaminofens
  • Brennstoffmenge
  • Feuerintensität
  • gewünschter Backtemperatur
  • Konstruktion des Backfachs
  • Temperatur des Ofens beim Start

Wer regelmäßig backen möchte, sollte deshalb stärker auf ein vorhandenes Thermometer oder eine vom Hersteller vorgesehene Temperaturkontrolle achten als auf pauschale Zeitangaben.

Backen und Heizen passieren gleichzeitig

Das ist einer der größten Unterschiede zum normalen Backofen.

Damit das Backfach heiß wird, muss der Kaminofen betrieben werden.

Dadurch wird gleichzeitig Wärme an den Wohnraum abgegeben.

Im Winter kann das ideal sein:

Der Raum wird geheizt und die entstehende Energie zusätzlich zum Backen genutzt.

Bei mildem Wetter kann dieselbe Eigenschaft dagegen weniger praktisch sein.

Ein Kaminofen mit Backfach ist deshalb besonders sinnvoll, wenn Heiz- und Backbedarf häufig zusammenfallen.

Ist ein Backfach für den täglichen Küchenbetrieb gedacht?

Das kommt auf das Modell und die eigenen Erwartungen an.

Für gelegentliches Backen oder Warmhalten kann ein Kaminofen-Backfach sehr attraktiv sein.

Wer jedoch täglich:

  • mehrere Gerichte gleichzeitig
  • sehr präzise Temperaturen
  • große Backbleche
  • Ober-/Unterhitzeprogramme
  • unabhängig von der Raumheizung

benötigt, wird mit einem klassischen Küchenbackofen komfortabler arbeiten.

Der Reiz des Kaminofen-Backfachs liegt vielmehr darin, vorhandene Feuerwärme zusätzlich zu nutzen.

Welche Rolle spielt die Holzmenge?

Eine sehr große.

Mehr Brennstoff beziehungsweise ein intensiverer Abbrand kann auch die Backfachtemperatur beeinflussen.

Das bedeutet aber nicht, dass einfach möglichst viel Holz aufgelegt werden sollte.

Die zulässige Brennstoffmenge des Herstellers muss eingehalten werden.

Der Kaminofen darf nicht überfeuert werden, nur um möglichst schnell eine hohe Backtemperatur zu erreichen.

Das Backen muss sich innerhalb des vorgesehenen Betriebs der Feuerstätte bewegen.

Das Backfach verändert die Ofenplanung nicht

Trotz Zusatzfunktion bleibt das Gerät ein Kaminofen.

Vor dem Kauf müssen weiterhin passen:

  • Nennwärmeleistung
  • Schornstein
  • Rauchrohr
  • Aufstellort
  • Verbrennungsluftversorgung
  • Sicherheitsabstände
  • Boden
  • technische Zulassung

Das Backfach ist erst dann ein sinnvoller Zusatznutzen, wenn die Feuerstätte selbst technisch zur Einbausituation passt.

Rauchgasführung und Backfach

Bei manchen Konstruktionen wird das Backfach besonders stark durch angrenzende Rauchgaswege oder heiße Bauteile erwärmt.

Das kann Einfluss auf:

  • Aufheizverhalten
  • Backtemperatur
  • Temperaturverteilung
  • Abgastemperatur

haben.

Die konkrete technische Lösung unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller.

Kaminofen mit Backfach und Speckstein

Auch Backfunktion und Naturstein lassen sich kombinieren.

Speckstein beziehungsweise andere Steinverkleidungen können einen Teil der Wärme aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben.

Das Backfach benötigt dagegen während der Zubereitung ausreichend hohe Temperaturen.

Beide Funktionen arbeiten deshalb mit derselben Feuerwärme, verfolgen aber unterschiedliche Ziele.

Der Stein dient nicht als Ersatz für die Backfachheizung.

Backfach und automatische Luftregelung

Eine automatische Verbrennungsluftregelung kann den Abbrand komfortabler machen.

Sie ersetzt jedoch keine separate Backofentemperatursteuerung.

Wenn das Backfach über die Intensität des Feuers erwärmt wird, beeinflusst die Verbrennung weiterhin die Temperatur.

Automatik und Backfach können sich deshalb ergänzen, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Reinigung des Backfachs

Bei der Speisenzubereitung können Krümel, Fett und Dämpfe entstehen.

Deshalb sollte das Backfach regelmäßig entsprechend den Herstellerangaben gereinigt werden.

Praktisch sind Speisen und Gefäße, die starke Fettspritzer möglichst reduzieren.

Aggressive oder ungeeignete Reinigungsmittel sollten nicht ohne Herstellerfreigabe verwendet werden.

Backfachgröße vergleichen

Zwei Kaminöfen mit Backfach können äußerlich ähnlich wirken und trotzdem völlig unterschiedliche nutzbare Backräume besitzen.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden:

  • Innenbreite
  • Innenhöhe
  • Tiefe
  • nutzbare Einschubfläche
  • Türöffnung
  • geeignete Formen und Bleche

Wer bereits konkrete Gerichte im Kopf hat, sollte die Innenmaße des Backfachs ebenso ernst nehmen wie die Außenmaße des Ofens.

Für wen lohnt sich ein Kaminofen mit Backfach?

Besonders interessant kann er sein für Menschen, die:

  • ohnehin regelmäßig mit Holz heizen
  • Feuer und Kochen miteinander verbinden möchten
  • Brot oder Pizza mit Feuerwärme zubereiten möchten
  • gerne ursprünglicher kochen
  • eine zusätzliche Backmöglichkeit suchen
  • einen Kaminofen mit echtem Zusatznutzen bevorzugen

Weniger entscheidend ist das Feature, wenn das Backfach im Alltag kaum genutzt werden würde.

Kaminofen mit Backfach auswählen

Unsere Auswahl konzentriert sich auf Kaminöfen mit tatsächlich vorgesehener Backfunktion.

Beim Vergleich sollten Sie nicht nur Leistung und Design betrachten, sondern vor allem das Backfach selbst:

  • Ist echtes Backen vorgesehen?
  • Welche Größe besitzt es?
  • Gibt es ein Thermometer?
  • Wie wird die Temperatur beeinflusst?
  • Ist zusätzlich eine Kochplatte vorhanden?
  • Wie wird das Fach gereinigt?

Ein gutes Backfach ist nicht einfach nur zusätzlicher Stauraum über dem Feuerraum. Es ist eine bewusst konstruierte Möglichkeit, die vorhandene Feuerwärme ein zweites Mal sinnvoll zu nutzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Kaminofen mit Backfach besitzt zusätzlich zum Feuerraum einen beheizten, geschlossenen Bereich, der je nach Modell zum Backen, Garen, Erwärmen oder Warmhalten von Speisen vorgesehen ist.

Nein. Ein Warmhaltefach muss nicht die Temperaturen oder die technische Auslegung besitzen, die zum tatsächlichen Backen notwendig sind. Maßgeblich ist die Herstellerfreigabe.

Bei vielen Modellen wird die Temperatur über Feuerintensität, aufgelegte Holzmenge und Verbrennungsluft beeinflusst. Einige Kaminöfen besitzen zusätzlich ein Backfachthermometer.

Bei entsprechend dafür ausgelegten Modellen ja. Die erreichbaren Temperaturen, Abmessungen und Herstellerfreigaben des jeweiligen Backfachs sind entscheidend.

Je nach Konstruktion kann das sinnvoll sein, weil die Wärmeverteilung nicht immer völlig gleichmäßig ist. Die Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells sollte dazu beachtet werden.

Ein Backfach ist ein geschlossener beheizter Raum. Eine Kochplatte ist dagegen eine offene Fläche, auf der Töpfe oder Pfannen erhitzt werden.

Ja. Einige Modelle kombinieren beide Funktionen. Beide Ausstattungsmerkmale müssen beim konkreten Modell separat bestätigt sein.

Nein. Beim Kaminofen steht die Wohnraumheizung im Vordergrund. Ein Küchenofen beziehungsweise Holzherd ist stärker auf regelmäßiges Kochen und Backen ausgelegt.

Das Backfach selbst wird bei klassischen holzbefeuerten Modellen durch die Feuerwärme beheizt und benötigt dafür keinen elektrischen Backofen. Zusätzliche elektronische Funktionen des Kaminofens können davon unabhängig Strom benötigen.

Ja. Die zusätzliche Backfunktion ändert nichts daran, dass Feuerstätte, Abgasanlage und Einbausituation technisch zusammenpassen und entsprechend geprüft werden müssen.