Speicheröfen

29 Produkte
    • Externer Luftanschluss
    • Ausführung aus Stahl
    • 1,2 kW Nennwärmeleistung
    Normaler Preis ab 7.049,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 7.049,90€
    • Thermische Luftregelung
    • Scheite bis 25 cm
    • Material: Speckstein
    Normaler Preis 3.600,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 3.600,00€
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • Ausführung aus Stahl
    • 1,2 kW Nennwärmeleistung
    Normaler Preis ab 5.899,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 5.899,90€
    • Luftregelung mit einer Hand
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • 1,2 kW Nennwärmeleistung
    • Gerätegewicht 551 kg
    Normaler Preis 6.599,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis 6.599,90€
    • Thermische Luftregelung
    • Scheite bis 25 cm
    • Material: Stahl / Glas
    Normaler Preis 5.300,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 5.300,00€
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Ausführung aus Stahl
    Auf Anfrage
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • Ausführung aus Stahl
    • 1,2 kW Nennwärmeleistung
    Normaler Preis ab 5.649,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 5.649,90€
    • Wirkungsgrad von 81 %
    • Scheite bis 30 cm
    • Gerätegewicht 190 kg
    Normaler Preis 2.599,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 2.599,00€
    • Sanft schließende Tür
    • Rauchrohranschluss 150 mm
    • Scheite bis 25 cm
    Normaler Preis ab 6.250,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 6.250,00€
    • Luftregelung mit einer Hand
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage
    • Thermische Luftregelung
    • Sanft schließende Tür
    • Kühl bleibender Türgriff
    Normaler Preis ab 3.250,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 3.250,00€
    • Externer Luftanschluss
    • Wirkungsgrad von 80 %
    • Ausführung aus Stahl
    Normaler Preis ab 5.549,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 5.549,90€
    • Stahl & Gusseisen
    • Mit Scheibenspülung
    • Eckige Bauform
    Normaler Preis ab 7.782,60€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 7.782,60€
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Backfach ausgestattet
    Auf Anfrage
    • Vermiculite im Stecksystem
    • Für 24 h Dauerbetrieb
    • Mit Brennstoffwähler
    Normaler Preis 2.829,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 2.829,00€
    • Brennraum mit ACCUCERAM
    • Dreistufige Luftführung
    • Kesselstahl der Güte P265GH
    Normaler Preis ab 2.305,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 2.305,90€
    • Luftregelung mit einer Hand
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage
    • Externer Luftanschluss
    • Wirkungsgrad von 80 %
    • Scheite bis 30 cm
    Normaler Preis 2.999,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 2.999,00€
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • Wirkungsgrad von 80 %
    • Gerätegewicht 358 kg
    Normaler Preis ab 6.378,40€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 6.378,40€
    • Stahl & Gusseisen
    • Mit Scheibenspülung
    • Eckige Bauform
    Normaler Preis ab 5.999,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 5.999,00€
    • Externer Luftanschluss
    • Integriertes Holzfach
    • Stahl und Sandstein
    Auf Anfrage
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • Ausführung aus Beton
    • Gerätegewicht 231 kg
    Normaler Preis 5.087,25€
    Normaler Preis Verkaufspreis 5.087,25€
    • Sanft schließende Tür
    • Rauchrohranschluss 150 mm
    • Scheite bis 25 cm
    Normaler Preis ab 6.623,54€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 6.623,54€
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Herausnehmbare Aschelade
    Auf Anfrage
    • Rauchrohr oben oder hinten
    • Ausführung aus Beton
    • Gerätegewicht 229 kg
    Normaler Preis 4.799,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis 4.799,90€
    • Thermische Luftregelung
    • Scheite bis 25 cm
    • Stahl & Gusseisen
    Normaler Preis 6.400,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 6.400,00€
    • Externer Luftanschluss
    • Wirkungsgrad von 80 %
    • Gerätegewicht 475 kg
    Normaler Preis 6.579,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis 6.579,90€
    • Luftregelung mit einer Hand
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage

Speicheröfen – Feuerwärme aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben

Ein Speicherofen soll Wärme nicht ausschließlich während des sichtbaren Feuers an den Wohnraum abgeben.

Zusätzliche Speichermasse nimmt während des Abbrands einen Teil der erzeugten Energie auf und gibt sie anschließend nach und nach wieder ab.

Dadurch unterscheidet sich das Wärmeverhalten von einem Kaminofen, dessen leichter Korpus vor allem während des Feuers schnell Wärme an den Raum überträgt.

Wie stark und wie lange dieser Speichereffekt tatsächlich ausfällt, hängt jedoch erheblich von Konstruktion, Material und Masse des jeweiligen Modells ab.

Deshalb lohnt sich bei Speicheröfen ein genauerer Blick auf das, was sich unter beziehungsweise innerhalb der Verkleidung befindet.

Was speichert bei einem Speicherofen eigentlich die Wärme?

Entscheidend ist eine ausreichend große Masse aus Materialien, die hohe Temperaturen aufnehmen können.

Je nach Hersteller und Konstruktion kommen beispielsweise zum Einsatz:

  • Schamotte
  • keramische Speichermassen
  • spezielle Speichersteine
  • Gusseisen
  • Naturstein
  • Kombinationen verschiedener Materialien

Diese Speicherelemente befinden sich häufig:

  • oberhalb des Feuerraums
  • seitlich um den Brennraum
  • innerhalb des Ofenkorpus
  • hinter einer äußeren Verkleidung

Je mehr Speichermasse wirksam vom Feuer beziehungsweise den heißen Rauchgasen erwärmt wird, desto stärker kann die zeitversetzte Wärmeabgabe ausfallen.

Speicherofen ist nicht gleich Speicherofen

Unter dem Begriff begegnen im Markt sehr unterschiedliche Konstruktionen.

Bei Ofenerlebnis unterscheiden wir deshalb drei grundsätzliche Varianten:

Speicherofen mit konstruktivem Speicherkern

Hier ist die Wärmespeicherung ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Ofenkonzepts.

Der Speicherkern besitzt eine entsprechend große Masse und wird gezielt aufgeheizt.

Kaminofen mit integriertem Wärmespeicher

Diese Modelle funktionieren grundsätzlich wie Kaminöfen, besitzen aber bereits ab Werk zusätzliche Speichermasse.

Kaminofen mit optionalem Speichermodul

Bei einigen Baureihen können zusätzliche Speichersteine oder Speichermodule ergänzt werden.

Der Unterschied ist wichtig, weil die Bezeichnung mit Wärmespeicher allein noch nichts darüber sagt, wie viel Masse tatsächlich vorhanden ist.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Kaminofen?

Ein klassischer Kaminofen soll häufig relativ schnell Wärme liefern.

Feuerraum, Sichtscheibe und Ofenkorpus erwärmen sich während des Betriebs und geben Energie direkt an den Wohnraum ab.

Ein Speicherofen verschiebt einen Teil dieser Wärme zeitlich.

Während des Feuers wird Speichermasse erwärmt.

Nach dem Abbrand bleibt diese Masse warm und gibt weiterhin Energie an den Raum ab.

Dadurch können:

  • hohe Wärmepeaks reduziert
  • Abkühlphasen verlängert
  • Wärme zeitlich gleichmäßiger verteilt

werden.

Wie deutlich dieser Unterschied ausfällt, hängt wiederum vom konkreten Speicheraufbau ab.

Wie lange speichert ein Speicherofen Wärme?

Pauschale Versprechen wären hier unseriös.

Die Nachwärme hängt unter anderem ab von:

  • Masse des Speichers
  • verwendetem Material
  • Feuerungsdauer
  • aufgelegter Brennstoffmenge
  • Temperatur des Speicherkerns
  • Bauform
  • Raumtemperatur
  • Gebäude und Wärmeverlust

Sehr massive Konstruktionen können über viele Stunden Wärme abgeben.

Ein Kaminofen mit kleiner zusätzlicher Speichermasse besitzt dagegen einen wesentlich kürzeren Nachheizeffekt.

Speichersteine oberhalb des Feuerraums

Bei vielen modernen Kaminöfen befindet sich der optionale Speicher im oberen Teil des Geräts.

Das ist konstruktiv sinnvoll, weil heiße Rauchgase und erwärmte Bauteile dort viel Energie übertragen können.

Die Speichersteine nehmen einen Teil dieser Wärme auf.

Nach dem Erlöschen des Feuers kühlen sie anschließend langsamer ab als ein leichter Metallkorpus.

Dadurch kann ein vergleichsweise schlanker Kaminofen eine zusätzliche Speicherfunktion erhalten, ohne wie ein klassischer massiver Grundofen gebaut zu sein.

Integrierter Speicher oder optionales Modul?

Beide Lösungen haben Vorteile.

Integrierter Wärmespeicher

Die Speichermasse gehört fest zum Kaminofen.

Konstruktion, Gewicht und Wärmeverhalten sind von Anfang an darauf ausgelegt.

Optionaler Wärmespeicher

Hier kann eine Modellreihe je nach Bedarf mit zusätzlichen Speichersteinen ausgestattet werden.

Das kann interessant sein, wenn Design und Feuerstätte gefallen, aber eine stärkere Nachwärme gewünscht wird.

Vor dem Kauf sollte allerdings geklärt werden, ob die Speicheroption bereits enthalten ist oder separat bestellt werden muss.

Schamotte als Wärmespeicher

Schamotte ist im Ofenbau besonders verbreitet.

Das Material besitzt zwei Eigenschaften, die für Feuerstätten wichtig sind:

  • hohe Temperaturbeständigkeit
  • gute Wärmespeicherfähigkeit

Schamotte kann deshalb sowohl als Feuerraumauskleidung als auch als gezielte Speichermasse eingesetzt werden.

Diese beiden Funktionen dürfen allerdings nicht verwechselt werden.

Nur weil ein Brennraum mit Schamotte ausgekleidet ist, besitzt der Kaminofen noch keinen großen zusätzlichen Speicherblock.

Der Umfang und die Position der Schamotte entscheiden darüber, welche Aufgabe sie tatsächlich erfüllt.

Feuerraumschamotte ist nicht automatisch Wärmespeicher

Viele Kaminöfen besitzen im Brennraum Schamotte.

Diese Auskleidung schützt den Korpus, hilft beim Aufbau hoher Brennraumtemperaturen und besitzt natürlich ebenfalls Wärmemasse.

Das macht aber nicht jeden Kaminofen zum Speicherofen.

Für einen ausgeprägten Speicherbetrieb braucht es zusätzliche beziehungsweise entsprechend dimensionierte Speichermasse.

Deshalb sollte beim Vergleich gefragt werden:

Wie viel Speicher befindet sich zusätzlich zum normalen Feuerraum im Gerät?

Specksteinofen oder Speicherofen?

Auch diese beiden Begriffe überschneiden sich, sind aber nicht identisch.

Speckstein beschreibt zunächst das Material.

Ein Kaminofen mit Specksteinverkleidung kann Wärme aufnehmen und nach dem Feuer abgeben.

Wie stark dieser Effekt ist, hängt von der Steinmasse ab.

Ein Speicherofen beschreibt dagegen stärker das technische Konzept der Wärmespeicherung.

Deshalb kann:

  • ein Specksteinofen ein ausgeprägter Speicherofen sein
  • ein Specksteinofen nur eine relativ leichte Steinverkleidung besitzen
  • ein Speicherofen völlig ohne Speckstein arbeiten

Unsere Speckstein-Collection bleibt deshalb materialorientiert, während diese Collection die tatsächliche Speicherfunktion in den Mittelpunkt stellt.

Speicherofen oder Grundofen?

Ein Grundofen verfolgt ein deutlich anderes Konzept.

Er wird häufig individuell aus keramischen Materialien aufgebaut und arbeitet mit sehr großer Speichermasse sowie längeren Heizgaswegen.

Ein freistehender industriell gefertigter Speicherofen ist dagegen kompakter und weitgehend als fertiges Gerät ausgeführt.

Für Käufer ist diese Grenze wichtig:

Wer einen freistehenden Ofen sucht, ist in dieser Collection richtig.

Wer einen individuell gesetzten Grundofen plant, bewegt sich in einem anderen Ofenbau-Konzept.

Speicherofen oder wasserführender Kaminofen?

Beide Systeme versuchen, die beim Feuer entstehende Wärme sinnvoller nutzbar zu machen.

Aber auf völlig unterschiedliche Weise.

Speicherofen

Die Energie bleibt im beziehungsweise am Ofen und wird später an den Aufstellraum abgegeben.

Wasserführender Kaminofen

Ein Teil der Wärme wird über einen Wärmetauscher an Heizungswasser übertragen und kann im Gebäude verteilt beziehungsweise in einem Pufferspeicher gespeichert werden.

Wer Wärme in andere Räume oder in das Zentralheizsystem übertragen möchte, sollte deshalb wasserführende Kaminöfen betrachten.

Wer die Wärme ohne hydraulische Technik zeitlich verlängern möchte, findet beim Speicherofen das passendere Konzept.

Strahlungswärme und Konvektionswärme

Auch die Art der Wärmeabgabe beeinflusst das Empfinden.

Konvektionswärme erwärmt zunächst die Raumluft.

Strahlungswärme wird dagegen direkt von Oberflächen und Körpern aufgenommen.

Massive Speicherflächen können einen größeren Anteil ihrer Wärme über längere Zeit als milde Strahlungswärme abgeben.

Das ist einer der Gründe, warum Speicheröfen häufig als angenehm gleichmäßig wahrgenommen werden.

Warum ist das Gewicht interessant?

Bei Speicheröfen ist das Gewicht kein nebensächlicher Produktwert.

Mehr Speichermasse bedeutet normalerweise auch mehr Gewicht.

Ein deutlich schwererer Kaminofen kann daher ein Hinweis auf eine umfangreichere Speicherfunktion sein.

Aber:

Gesamtgewicht ist nicht gleich Speichermasse.

Zum Gewicht gehören auch:

  • Stahl- oder Gusskorpus
  • Scheiben
  • Feuerraumauskleidung
  • Türen
  • Sockel
  • äußere Verkleidung

Deshalb ist eine explizite Herstellerangabe zur Speichermasse aussagekräftiger als das Gesamtgewicht allein.

Mehr Speichermasse – automatisch besser?

Nein.

Mehr Masse bedeutet meist, dass mehr Wärme aufgenommen werden kann.

Sie muss allerdings auch erst aufgeheizt werden.

Ein sehr massiver Speicherofen reagiert deshalb anders als ein leichter Kaminofen.

Wer schnell nach dem Anheizen viel direkte Raumwärme möchte, kann mit einem leichteren System zufriedener sein.

Wer dagegen regelmäßig heizt und Wert auf eine längere Nachwärme legt, profitiert stärker von zusätzlicher Speichermasse.

Die passende Lösung hängt vom Nutzungsverhalten ab.

Schnelle Wärme oder lange Nachwärme?

Diese Frage ist bei Speicheröfen zentral.

Ein leichter Kaminofen kann vergleichsweise schnell viel Wärme an den Raum abgeben.

Ein Speicherofen nimmt zunächst einen größeren Anteil der Energie auf und gibt diesen später ab.

Damit verschiebt sich die Wärmecharakteristik von:

schnell und unmittelbar

stärker in Richtung:

gleichmäßiger und länger anhaltend

Viele moderne Speicheröfen kombinieren allerdings beide Effekte: Sichtscheibe und Korpus liefern während des Feuers direkte Wärme, während der Speicherkern parallel aufgeheizt wird.

Ist ein Speicherofen für den Neubau sinnvoll?

Gerade in gut gedämmten Gebäuden kann eine zeitlich gleichmäßigere Wärmeabgabe interessant sein.

Denn dort besteht häufig das Problem, dass ein klassischer Kaminofen den Wohnraum sehr schnell überheizt.

Ein Speicherofen kann einen Teil der Energie aufnehmen und verzögert abgeben.

Das ersetzt aber keine richtige Dimensionierung.

Auch ein Speicherofen mit zu hoher Nennwärmeleistung kann für einen gut gedämmten Raum ungeeignet sein.

Leistung und Speicherwirkung müssen deshalb getrennt betrachtet werden.

Speicherofen im Altbau

In einem Altbau kann die höhere Speichermasse ebenfalls interessant sein.

Der Nutzen ist dort allerdings anders gelagert.

Bei höheren Wärmeverlusten kann die zeitversetzte Wärmeabgabe helfen, die Temperatur nach dem Abbrand länger zu stabilisieren.

Wie viel Speicher sinnvoll ist, hängt jedoch vom Gebäude und vom gewünschten Heizrhythmus ab.

Ein schlecht gedämmtes Gebäude verliert gespeicherte Wärme schließlich ebenfalls schneller an die Umgebung.

Muss ein Speicherofen ständig brennen?

Nein – gerade das ist einer der Unterschiede zum reinen Direktheizer.

Während des Feuers wird Speichermasse aufgeheizt.

Nach dem Abbrand kann der Ofen noch Wärme abgeben.

Wie lange dieser Effekt reicht, hängt vom jeweiligen Modell ab.

Ein Speicherofen ist deshalb besonders interessant für Nutzer, die bewusst mit Abbrandphasen arbeiten möchten, statt dauerhaft sichtbares Feuer zu benötigen.

Speicherofen mit Automatik

Auch automatische Verbrennungsluftregelungen lassen sich mit Speicherkonzepten kombinieren.

Die Automatik steuert dabei den Abbrand.

Die Speichermasse nimmt einen Teil der erzeugten Energie auf.

Beide Funktionen ergänzen sich, sind aber voneinander unabhängig.

Ein Ofen kann daher:

  • Speicher ohne Automatik
  • Automatik ohne großen Speicher
  • oder beide Eigenschaften

besitzen.

Speicherofen mit Speckstein oder Naturstein

Naturstein kann Teil des Speicherkonzepts sein.

Wichtig ist wieder die Masse.

Eine dünne dekorative Steinplatte besitzt eine andere Wirkung als eine massive umlaufende Verkleidung oder ein zusätzlicher Speicherkern.

Wer gezielt nach einer ausgeprägten Speicherwirkung sucht, sollte deshalb nicht nur die sichtbare Oberfläche beurteilen.

Der größte Teil des Speichers kann sogar völlig unsichtbar innerhalb des Kaminofens liegen.

Wo sitzt der Wärmespeicher?

Je nach Modell kann die Speichermasse an unterschiedlichen Stellen liegen.

Häufig sind:

  • Aufsatzspeicher oberhalb des Brennraums
  • Speichersteine im oberen Korpus
  • seitliche Speicherflächen
  • massive Natursteinverkleidung
  • interner Speicherkern

Die Position beeinflusst, wie gut die Masse von den heißen Bauteilen beziehungsweise Rauchgasen erreicht wird.

Deshalb lassen sich zwei Öfen allein anhand des Gewichts nur begrenzt vergleichen.

Was bringen optionale Speichersteine?

Sie ermöglichen es, eine vorhandene Kaminofenbaureihe thermisch aufzuwerten.

Während das Grundmodell ohne zusätzliche Speichersteine stärker direkt heizt, kann die optionale Masse einen Teil der Wärme aufnehmen und später abgeben.

Wichtig ist beim Kauf, ob das entsprechende Speicherset bereits zum Lieferumfang gehört oder separat bestellt werden muss.

Speicherofen und Heizleistung

Ein Speicherofen kann viel Masse besitzen und trotzdem eine moderate Nennwärmeleistung haben.

Speichermasse und Leistung sind zwei verschiedene Werte.

Die Nennwärmeleistung beschreibt, wie viel Wärme die Feuerstätte im definierten Betrieb erzeugt.

Die Speichermasse beeinflusst stärker, wann diese Wärme an den Raum abgegeben wird.

Ein schwerer Speicherofen benötigt deshalb nicht automatisch einen großen Raum.

Die Nennwärmeleistung muss weiterhin zum tatsächlichen Wärmebedarf passen.

Kann ein Speicherofen einen Raum weniger schnell überhitzen?

Ein gut abgestimmter Speicher kann Wärmepeaks abmildern, weil ein Teil der Energie zunächst in die Masse gelangt.

Das kann besonders in gut gedämmten Räumen angenehm sein.

Trotzdem hängt die direkte Wärmeabgabe weiterhin von Sichtscheibe, Korpus, Konvektion und Ofenkonstruktion ab.

Speichermasse ist daher kein Freifahrtschein für eine zu hohe Leistung.

Wie wählt man die richtige Speichermasse?

Eine pauschale Kilogrammzahl gibt es nicht.

Entscheidend sind:

  • Nennwärmeleistung
  • Gebäude
  • Nutzungsverhalten
  • gewünschte Nachwärme
  • Aufbau des Speichers
  • Position der Speichermasse
  • Häufigkeit der Abbrände

Wer nur gelegentlich am Abend Feuer macht, hat andere Anforderungen als jemand, der täglich mit dem Ofen heizt.

Deshalb sollte die Speichergröße zur tatsächlichen Nutzung passen.

Schornstein bleibt trotz Wärmespeicher entscheidend

Ein Speicherofen ist weiterhin eine Feuerstätte mit Rauchgasen.

Der Schornstein muss deshalb zum jeweiligen Modell passen.

Relevant sind unter anderem:

  • Abgastemperatur
  • Abgasmassenstrom
  • Rauchrohrdurchmesser
  • Förderdruck
  • Anschlussposition

Gerade weil Speichersysteme zusätzliche Energie aus heißen Bauteilen beziehungsweise Rauchgasen aufnehmen können, sollten die technischen Herstellerwerte des konkreten Modells verwendet werden.

Für wen lohnt sich ein Speicherofen?

Besonders interessant ist ein Speicherofen für Menschen, die:

  • regelmäßig mit Holz heizen
  • nach dem Feuer noch Wärme wünschen
  • starke kurzfristige Wärmepeaks reduzieren möchten
  • eine gleichmäßigere Wärmecharakteristik bevorzugen
  • keine hydraulische Heizungsintegration benötigen
  • zusätzliche Speichermasse sinnvoll nutzen können

Wer dagegen nur sehr selten und kurzfristig Feuer macht und möglichst sofort starke Wärme möchte, kann auch mit einem leichteren Kaminofen zufrieden sein.

Speicherofen online auswählen

Unsere Auswahl umfasst unterschiedliche Arten von Speicheröfen und Kaminöfen mit zusätzlicher Speichermasse.

Beim Vergleich sollte deshalb nicht nur das Wort Speicher im Produktnamen betrachtet werden.

Interessanter sind:

  • tatsächliche Speichermasse
  • Speicherwerkstoff
  • integrierter oder optionaler Speicher
  • Position im Gerät
  • Gesamtgewicht
  • Nennwärmeleistung
  • gewünschte Nachwärme
  • Bauform

Ein überzeugender Speicherofen ist nicht automatisch der schwerste Ofen. Entscheidend ist, dass Speichermasse, Heizleistung und Nutzungsweise sinnvoll zusammenspielen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein Speicherofen besitzt zusätzliche Speichermasse, die während des Abbrands Wärme aufnimmt und diese anschließend zeitversetzt an den Raum abgibt.

Das unterscheidet sich erheblich zwischen den Modellen. Entscheidend sind Speichermasse, Material, Konstruktion und vorheriger Abbrand. Sehr massive Systeme können deutlich länger nachwärmen als kleine Zusatzspeicher.

Nein. Schamotte wird häufig auch nur als Feuerraumauskleidung verwendet. Für einen ausgeprägten Speicherofen ist zusätzliche beziehungsweise entsprechend dimensionierte Speichermasse nötig.

Speicherofen beschreibt das Wärmespeicher-Konzept. Speckstein beschreibt ein Material. Ein Specksteinofen kann ein Speicherofen sein, muss aber nicht automatisch eine große Speichermasse besitzen.

Ein freistehender Speicherofen ist typischerweise industriell gefertigt und kompakt. Ein Grundofen wird dagegen meist individuell aus großer keramischer Speichermasse aufgebaut und arbeitet nach einem anderen Ofenbauprinzip.

Beides kann sinnvoll sein. Bei einem integrierten Speicher ist das Gerät von Anfang an darauf ausgelegt. Optionale Speichersteine ermöglichen dagegen, bestimmte Kaminofenmodelle nach Bedarf mit zusätzlicher Speichermasse auszustatten.

Häufig kommen Schamotte, keramische Speichersteine, Gusseisen, Naturstein oder Kombinationen dieser Materialien zum Einsatz.

Ja, sofern die Nennwärmeleistung zum geringen Wärmebedarf des Gebäudes passt. Die zeitversetzte Wärmeabgabe kann gerade in gut gedämmten Räumen interessant sein.

Nein. Gesamtgewicht und wirksame Speichermasse sind nicht dasselbe. Entscheidend ist, welcher Anteil der Masse tatsächlich gezielt aufgeheizt wird und Wärme speichern soll.

Er benötigt wie jeder Holzofen eine geeignete Abgasanlage. Die Anforderungen richten sich nach den technischen Daten des konkreten Modells, nicht allein nach der Speicherfunktion.