Wasserführende Kaminöfen

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    • Mit Brennstoffwähler
    • Rauchrohranschluss 150 mm
    • Feuerrost aus Gusseisen
    Normaler Preis 5.000,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 5.000,00€
    • Mit Brennstoffwähler
    • Rauchrohranschluss 150 mm
    • Scheite bis 25 cm
    Normaler Preis 5.750,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 5.750,00€
    • Thermische Luftregelung
    • Rauchrohranschluss 150 mm
    • Scheite bis 25 cm
    Normaler Preis ab 6.050,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 6.050,00€

Wasserführende Kaminöfen – wenn das Holzfeuer mehr als nur den Aufstellraum erwärmen soll

Ein wasserführender Kaminofen gibt seine erzeugte Wärme nicht ausschließlich direkt an den Wohnraum ab. Ein Teil der Energie wird über einen integrierten Wärmetauscher beziehungsweise eine Wassertasche an das Heizungswasser übertragen.

Damit kann die Feuerstätte in ein wassergeführtes Heizsystem eingebunden werden.

Die Idee dahinter ist grundlegend anders als bei einem klassischen Kaminofen: Statt die Wärme hauptsächlich dort zu nutzen, wo der Ofen steht, kann ein Teil davon über Pufferspeicher und Heizkreislauf im Gebäude verteilt werden.

Das macht wasserführende Kaminöfen interessant – aber auch deutlich planungsintensiver.

Wie funktioniert ein wasserführender Kaminofen?

Im Feuerraum wird Holz verbrannt wie bei einem normalen Kaminofen.

Zusätzlich besitzt das Gerät einen wasserführenden Bereich. Dieser nimmt einen Teil der erzeugten Wärme auf und überträgt sie auf das Heizungswasser.

Das erwärmte Wasser wird anschließend in das Heizsystem transportiert.

Typischerweise gehören zu einem solchen Anlagenkonzept unter anderem:

  • wasserführender Kaminofen
  • Pufferspeicher
  • Rohrleitungen
  • Pumpen
  • Rücklaufanhebung
  • Regelung
  • Sicherheitskomponenten
  • bestehendes oder neu geplantes Heizsystem

Der Kaminofen ist damit nicht mehr nur ein einzelnes Heizgerät im Wohnzimmer, sondern Bestandteil der gesamten Haustechnik.

Was ist die Wassertasche?

Die sogenannte Wassertasche beziehungsweise der wasserführende Wärmetauscher ist das zentrale Bauteil des Systems.

Sie befindet sich je nach Konstruktion beispielsweise:

  • rund um Teile des Feuerraums
  • im oberen Bereich der Feuerstätte
  • an Flächen, die von heißen Rauchgasen beaufschlagt werden

Dort wird Wärme an das Heizungswasser übertragen.

Wie viel Energie tatsächlich wasserseitig genutzt wird, hängt vom jeweiligen Kaminofen ab.

Deshalb ist nicht nur die gesamte Nennwärmeleistung interessant, sondern vor allem deren Aufteilung.

Luftseitige und wasserseitige Leistung – zwei Werte statt nur einer Zahl

Bei einem klassischen Kaminofen interessiert häufig vor allem die gesamte Nennwärmeleistung.

Bei einem wasserführenden Modell reicht dieser Wert allein nicht aus.

Entscheidend ist zusätzlich:

Wie viel Leistung geht direkt in den Wohnraum – und wie viel wird an das Wasser abgegeben?

Ein Kaminofen kann insgesamt eine vergleichsweise hohe Leistung besitzen, davon aber nur einen kleineren Anteil direkt an den Aufstellraum abgeben.

Ein anderes Modell kann bei ähnlicher Gesamtleistung eine völlig andere Aufteilung besitzen.

Genau diese Verteilung kann darüber entscheiden, ob der Wohnraum angenehm temperiert bleibt oder während des Betriebs zu viel direkte Wärme erhält.

Warum ist der wasserseitige Leistungsanteil so wichtig?

Wer einen wasserführenden Kaminofen wählt, möchte in der Regel nicht einfach einen besonders leistungsstarken Ofen im Wohnzimmer.

Der Vorteil liegt gerade darin, einen Teil der Energie aus dem Aufstellraum heraus in das Heizsystem zu verlagern.

Ein höherer Wasseranteil kann deshalb interessant sein, wenn:

  • der Wohnraum selbst keinen sehr hohen Wärmebedarf hat
  • möglichst viel Energie in den Pufferspeicher gelangen soll
  • weitere Räume über das Heizsystem profitieren sollen

Welche Aufteilung sinnvoll ist, hängt vom gesamten Gebäude und Heizkonzept ab.

Pauschale Aussagen wie ein bestimmter Wasseranteil sei grundsätzlich besser, wären deshalb zu einfach.

Warum braucht ein wasserführender Kaminofen einen Pufferspeicher?

Holzfeuer lässt sich nicht so exakt ein- und ausschalten wie ein elektrischer Heizstab.

Während des Abbrands entsteht Wärme – unabhängig davon, ob das Heizsystem genau in diesem Moment die gesamte Energie benötigt.

Der Pufferspeicher nimmt überschüssige Wärme auf und speichert sie zunächst im Heizungswasser.

Später kann die gespeicherte Energie beispielsweise für den Heizkreislauf genutzt werden.

Damit entkoppelt der Pufferspeicher teilweise:

Wann der Kaminofen Wärme erzeugt

von

wann das Haus Wärme benötigt.

Genau deshalb ist er ein zentraler Bestandteil vieler wasserführender Anlagenkonzepte.

Kann ein wasserführender Kaminofen das ganze Haus heizen?

Die Wärme kann über das Heizsystem grundsätzlich auch anderen Räumen zugutekommen.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein einzelner Kaminofen in jedem Gebäude die komplette Heizversorgung übernehmen kann oder sollte.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Heizlast des Gebäudes
  • Leistung des Kaminofens
  • wasserseitiger Leistungsanteil
  • Größe des Pufferspeichers
  • Nutzungsdauer
  • Brennstoffnachschub
  • vorhandene weitere Wärmeerzeuger
  • Warmwasserbedarf

In vielen Anlagen wird der wasserführende Kaminofen deshalb als zusätzlicher Wärmeerzeuger eingesetzt und nicht als einzige Wärmequelle.

Heizungsunterstützung statt reiner Wohnzimmerheizung

Genau hierin liegt der eigentliche Unterschied zum normalen Kaminofen.

Ein klassischer Kaminofen wird hauptsächlich gewählt, um seinen Aufstellraum zu erwärmen.

Beim wasserführenden Modell lautet die Frage dagegen:

Wie kann die Feuerwärme sinnvoll in die gesamte Heizungsanlage eingebunden werden?

Das macht die Auswahl komplexer.

Ein schönes Design oder eine passende kW-Zahl allein reichen deshalb nicht aus.

Das gesamte Heizsystem muss betrachtet werden.

Wasserführender Kaminofen und Wärmepumpe

Eine interessante Kombination kann mit einer Wärmepumpe entstehen.

Die Wärmepumpe übernimmt den regulären Heizbetrieb, während der wasserführende Kaminofen bei entsprechender Einbindung zusätzliche Wärme in das System liefern kann.

Besonders während kalter Phasen kann die Holzfeuerstätte dadurch einen weiteren Wärmeerzeuger darstellen.

Ob eine solche Kombination sinnvoll ist, hängt allerdings stark von Hydraulik, Regelung, Gebäude und vorhandener Anlage ab.

Kann ein wasserführender Kaminofen Warmwasser unterstützen?

Die erzeugte Wärme kann je nach Anlagenkonzept nicht nur zur Raumheizung genutzt werden.

Mit entsprechender Speicher- und Heiztechnik kann sie auch zur Unterstützung der Warmwasserbereitung beitragen.

Dabei muss jedoch klar unterschieden werden:

Der Kaminofen erwärmt nicht einfach direkt das Trinkwasser.

Die Wärme wird zunächst in das Heizsystem übertragen und anschließend über geeignete Speicher- beziehungsweise Wärmetauschertechnik genutzt.

Wie genau das funktioniert, hängt vom gesamten Anlagenaufbau ab.

Pufferspeicher oder Hygienespeicher?

Ein Pufferspeicher speichert Heizungswasser und damit thermische Energie.

Soll zusätzlich die Trinkwarmwasserbereitung integriert werden, kommen je nach Anlagenkonzept andere Speicherlösungen beziehungsweise Wärmetauscher hinzu.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Pufferspeicher
  • Kombispeicher
  • Hygienespeicher
  • Frischwasserstationen

Welche Lösung geeignet ist, sollte nicht anhand des Kaminofens allein entschieden werden.

Sie ist Teil der gesamten Heizungsplanung.

Was ist eine Rücklaufanhebung?

Dieser Begriff taucht bei wasserführenden Kaminöfen regelmäßig auf – und ist technisch sehr wichtig.

Das zum Kaminofen zurückströmende Heizungswasser darf nicht dauerhaft zu kalt sein.

Eine Rücklaufanhebung sorgt dafür, dass das Rücklaufwasser eine geeignete Temperatur erreicht, bevor es wieder in den wasserführenden Bereich des Kaminofens gelangt.

Das dient unter anderem einem geeigneten Betrieb des Wärmetauschers und hilft, ungünstige Betriebszustände zu vermeiden.

Bei der hydraulischen Einbindung gehört die Rücklaufanhebung deshalb zu den typischen Komponenten eines wasserführenden Systems.

Warum braucht die Anlage Sicherheitskomponenten?

Bei einem normalen Kaminofen muss die erzeugte Wärme sicher an Raum und Abgasanlage abgegeben werden.

Bei einem wasserführenden Kaminofen kommt zusätzlich ein wassergefüllter Wärmetauscher hinzu.

Wasser verändert bei Erwärmung seine Eigenschaften und das System arbeitet unter Druck.

Deshalb gehören je nach Anlagenkonzept zusätzliche Sicherheitseinrichtungen dazu.

Typische Komponenten sind beispielsweise:

  • thermische Ablaufsicherung
  • Sicherheitsventil
  • Ausdehnungsgefäß
  • Temperaturüberwachung
  • Umwälzpumpe

Die genaue Auslegung gehört in die Hände eines Fachbetriebs.

Was passiert bei Stromausfall?

Diese Frage ist bei wasserführenden Kaminöfen besonders wichtig.

Viele Anlagen verwenden elektrische Pumpen, um das erwärmte Wasser durch Heizkreis beziehungsweise Pufferspeicher zu bewegen.

Fällt die Stromversorgung während eines laufenden Holzfeuers aus, entsteht im Kaminofen trotzdem weiterhin Wärme.

Genau deshalb besitzen wasserführende Systeme entsprechende Sicherheitseinrichtungen und müssen fachgerecht geplant werden.

Ein wasserführender Kaminofen sollte daher niemals wie ein rein mechanischer Einzelofen betrachtet werden.

Kann ich einen wasserführenden Kaminofen selbst anschließen?

Die hydraulische und sicherheitstechnische Einbindung ist keine typische Heimwerkerinstallation.

Neben dem Rauchrohranschluss müssen unter anderem:

  • Heizungsleitungen
  • Speicher
  • Pumpengruppe
  • Sicherheitskomponenten
  • Regelung
  • hydraulische Einbindung

fachgerecht geplant und installiert werden.

Die Installation sollte deshalb von entsprechend qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden.

Wasserführend oder normaler Kaminofen?

Ein normaler Kaminofen ist technisch deutlich einfacher.

Er eignet sich vor allem, wenn die Wärme direkt im Aufstellraum genutzt werden soll.

Ein wasserführender Kaminofen wird interessant, wenn die Holzfeuerwärme zusätzlich in die zentrale Heizungsanlage eingebunden werden soll.

Dafür entstehen aber auch:

  • höherer Installationsaufwand
  • zusätzliche Anlagenkomponenten
  • größerer Platzbedarf
  • höhere Planungskomplexität
  • zusätzliche Wartungs- und Regelungstechnik

Die wasserführende Variante ist deshalb nicht grundsätzlich besser.

Sie löst eine andere Aufgabe.

Wasserführender Kaminofen oder wasserführender Pelletofen?

Beide können Wärme an ein wassergeführtes Heizsystem übertragen.

Der Brennstoff und der Betrieb unterscheiden sich jedoch deutlich.

Ein holzbefeuerter Kaminofen wird manuell mit Scheitholz betrieben.

Ein Pelletofen kann den Brennstoff je nach Konstruktion automatisch aus einem Vorratsbehälter zuführen.

Dadurch unterscheiden sich unter anderem:

  • Bedienkomfort
  • Regelbarkeit
  • Strombedarf
  • Brennstofflagerung
  • Feuerbild
  • Betriebsweise

Unsere Collection konzentriert sich bewusst auf wasserführende Kaminöfen für Scheitholz.

Wasserführende Pelletöfen gehören in den entsprechenden Pelletbereich.

Wasserführender Kaminofen oder Speicherofen?

Auch hier bestehen zwei völlig unterschiedliche Konzepte.

Ein Speicherofen hält Wärme in seiner eigenen massiven Konstruktion zurück und gibt sie zeitversetzt an den Aufstellraum ab.

Ein wasserführender Kaminofen überträgt dagegen einen Teil der Energie auf Heizungswasser und damit in ein technisches Wärmeverteilsystem.

Beide können Wärme zeitlich beziehungsweise räumlich anders nutzbar machen – aber auf vollkommen unterschiedliche Weise.

Wie groß muss der Pufferspeicher sein?

Dafür gibt es keine sinnvolle pauschale Einheitsgröße.

Die erforderliche Speicherkapazität hängt unter anderem ab von:

  • Leistung des Kaminofens
  • wasserseitigem Leistungsanteil
  • Heizsystem
  • Gebäudeheizlast
  • Betriebsweise
  • weiteren Wärmeerzeugern
  • gewünschter Warmwasserintegration

Eine allgemeine Aussage wie eine bestimmte Literzahl passe immer, wäre deshalb unseriös.

Die richtige Dimensionierung sollte Bestandteil der Heizungsplanung sein.

Wo braucht die Technik Platz?

Der Kaminofen selbst steht sichtbar im Wohnraum.

Ein großer Teil der zusätzlichen Technik befindet sich dagegen an anderer Stelle.

Dazu können gehören:

  • Pufferspeicher
  • Pumpengruppe
  • Ausdehnungsgefäß
  • Regelung
  • Rohrleitungen
  • weitere Speichertechnik

Gerade bei einer Nachrüstung sollte deshalb früh geprüft werden, ob ausreichend Platz vorhanden ist.

Der Technikraum kann bei einem wasserführenden System fast genauso wichtig sein wie der Aufstellort des Ofens.

Neubau oder Nachrüstung?

In einem Neubau lässt sich ein wasserführender Kaminofen von Anfang an in das Heizkonzept integrieren.

Das vereinfacht beispielsweise die Planung von:

  • Rohrleitungen
  • Pufferspeicher
  • Schornstein
  • Aufstellort
  • Regelung
  • weiteren Wärmeerzeugern

Eine Nachrüstung ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch eine genaue Prüfung der bestehenden Heizungsanlage.

Nicht jede vorhandene Anlage lässt sich mit gleichem Aufwand erweitern.

Welche Leistung sollte ein wasserführender Kaminofen haben?

Auch hier darf nicht allein auf die Gesamtleistung geschaut werden.

Relevant sind mindestens:

  • Gesamt-Nennwärmeleistung
  • luftseitige Leistung
  • wasserseitige Leistung
  • Wärmebedarf des Aufstellraums
  • Wärmebedarf des Gebäudes

Ein Kaminofen kann für das Heizsystem interessant wirken und gleichzeitig zu viel direkte Wärme an das Wohnzimmer abgeben.

Deshalb ist gerade bei wasserführenden Modellen die Leistungsaufteilung entscheidend.

Wasserführender Kaminofen und Schornstein

Die hydraulische Technik ersetzt selbstverständlich nicht die Anforderungen an die Abgasanlage.

Auch der wasserführende Kaminofen benötigt einen geeigneten Schornstein.

Relevant bleiben unter anderem:

  • Rauchrohrdurchmesser
  • Abgastemperatur
  • Abgasmassenstrom
  • Förderdruck
  • Schornsteinquerschnitt
  • Schornsteinhöhe

Die wasserführende Technik und die Abgasanlage müssen deshalb gemeinsam geplant werden.

Wartung betrifft jetzt zwei Systeme

Bei einem wasserführenden Kaminofen treffen Feuerstätte und Heiztechnik aufeinander.

Neben der üblichen Reinigung und Wartung des Kaminofens können deshalb auch Komponenten des Wasserkreislaufs Aufmerksamkeit benötigen.

Dazu gehören je nach System beispielsweise:

  • Pumpen
  • Ventile
  • Sicherheitseinrichtungen
  • Regelung
  • Druckverhältnisse
  • Speicher

Das sollte beim Kauf genauso berücksichtigt werden wie die Anschaffungskosten.

Für wen lohnt sich ein wasserführender Kaminofen?

Interessant kann das Konzept besonders sein, wenn:

  • regelmäßig mit Holz geheizt werden soll
  • nicht nur der Aufstellraum profitieren soll
  • ein geeigneter Pufferspeicher vorhanden oder geplant ist
  • die bestehende Heizungsanlage sinnvoll ergänzt werden kann
  • ausreichend Platz für zusätzliche Technik vorhanden ist
  • der höhere Installationsaufwand bewusst eingeplant wird

Weniger sinnvoll ist die Technik, wenn lediglich gelegentlich ein gemütliches Feuer im Wohnzimmer gewünscht wird.

Dann kann ein klassischer luftgeführter Kaminofen die deutlich einfachere Lösung sein.

Wasserführenden Kaminofen auswählen

Bei dieser Collection sollte der erste Blick nicht auf Farbe oder Sichtscheibe fallen.

Wichtiger sind zunächst:

  • Gesamtleistung
  • wasserseitige Leistung
  • luftseitige Leistung
  • benötigter Pufferspeicher
  • Anschlussmöglichkeiten
  • vorhandenes Heizsystem
  • Platz für Technik
  • Sicherheitskomponenten
  • Schornstein
  • gewünschte Betriebsweise

Erst wenn diese technischen Grundlagen passen, sollte zwischen Design, Materialien und Komfortmerkmalen ausgewählt werden.

Ein wasserführender Kaminofen ist schließlich nicht nur ein Ofen mit zusätzlichem Anschluss. Er ist ein Wärmeerzeuger, der Teil des Heizsystems wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ein wasserführender Kaminofen besitzt einen Wärmetauscher beziehungsweise eine Wassertasche. Ein Teil der erzeugten Wärme wird dadurch auf Heizungswasser übertragen und kann in ein wassergeführtes Heizsystem eingespeist werden.

In typischen Anlagenkonzepten spielt der Pufferspeicher eine zentrale Rolle, weil er erzeugte Wärme aufnehmen und zeitversetzt an das Heizsystem abgeben kann. Die konkrete Auslegung muss zur Gesamtanlage passen.

Die erzeugte Wärme kann über das Heizsystem auch anderen Räumen zugutekommen. Ob der Kaminofen allein den gesamten Wärmebedarf decken kann oder sinnvollerweise als zusätzlicher Wärmeerzeuger eingesetzt wird, hängt vom Gebäude und Heizkonzept ab.

Die wasserseitige Leistung beschreibt den Anteil der Heizleistung, den der Kaminofen an das Heizungswasser überträgt. Zusätzlich gibt es die direkt an den Aufstellraum abgegebene luftseitige Leistung.

Mit entsprechendem Speicher- und Heizsystem kann die erzeugte Wärme auch zur Unterstützung der Trinkwarmwasserbereitung genutzt werden. Die konkrete Umsetzung hängt von der Anlagenplanung ab.

Grundsätzlich können beide Wärmeerzeuger Bestandteil eines gemeinsamen Heizsystems sein. Ob und wie das sinnvoll funktioniert, hängt von Hydraulik, Speicher, Regelung und Gebäude ab.

Sie sorgt dafür, dass das zum Kaminofen zurückströmende Heizungswasser eine geeignete Temperatur besitzt. Sie gehört bei vielen wasserführenden Anlagen zu den wichtigen hydraulischen Komponenten.

Die Feuerung erzeugt auch ohne Strom weiterhin Wärme, während Pumpen elektrisch betrieben sein können. Deshalb benötigt die Anlage geeignete Sicherheitseinrichtungen und eine fachgerechte Planung für solche Betriebszustände.

Ein wasserführender Kaminofen überträgt Wärme auf Heizungswasser und damit in ein Heizsystem. Ein Speicherofen hält Wärme dagegen hauptsächlich in seiner eigenen Speichermasse zurück und gibt sie zeitversetzt an den Raum ab.

Die hydraulische Einbindung mit Speicher, Sicherheitstechnik und Heizsystem ist komplex und sollte von entsprechend qualifizierten Fachbetrieben geplant und ausgeführt werden.