Kaminöfen mit Kochplatte

12 Produkte
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Kochplatte ausgestattet
    Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Gusseisen-Brennraum
    Auf Anfrage
    • Externer Luftanschluss
    • Gefertigt aus Stahl
    • Bauform in eckiger Ausführung
    Auf Anfrage
    • Brennraum mit Keramott
    • Bedienung per Drehregler
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage
    • Brennraum mit ACCUCERAM
    • Zwei getrennte Luftregler
    • Kesselstahl der Güte P265GH
    Normaler Preis ab 2.274,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 2.274,90€
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Backfach ausgestattet
    Auf Anfrage
    • Brennraum mit Keramott
    • Bedienung per Drehregler
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Gusseisen-Brennraum
    Auf Anfrage
    • Kochplatte serienmäßig
    • Luftregelung mit einer Hand
    • Externer Luftanschluss
    Auf Anfrage
    • Naturkonvektion
    • Smoke By-Pass
    • Gusseisen-Brennraum
    Auf Anfrage
    • Brennraum mit Keramott
    • Externer Luftanschluss
    • Mit Kochplatte ausgestattet
    Auf Anfrage
    • Für 24 h Dauerbetrieb
    • Brennraum mit Schamotte
    • Feuerrost aus Gusseisen
    Normaler Preis 699,00€
    Normaler Preis Verkaufspreis 699,00€

Kaminofen mit Kochplatte – Feuerwärme nicht nur zum Heizen nutzen

Ein Kaminofen mit Kochplatte verbindet zwei Funktionen, die sich technisch gut ergänzen: Während das Holzfeuer den Wohnraum erwärmt, kann die entstehende Wärme gleichzeitig über eine dafür vorgesehene Fläche zum Erhitzen oder Zubereiten von Speisen genutzt werden.

Das klingt zunächst simpel. Trotzdem gibt es zwischen den Modellen erhebliche Unterschiede.

Bei manchen Kaminöfen steht eine kompakte Gussfläche für einen Topf oder Wasserkessel zur Verfügung. Andere besitzen größere Kochzonen oder speziell konstruierte Platten, auf denen sich unterschiedliche Temperaturbereiche ergeben können.

Deshalb sollte beim Kauf nicht nur gefragt werden: Hat der Ofen eine Kochplatte?

Viel interessanter ist:

Wie ist die Kochfläche aufgebaut, wie groß ist sie und wofür ist sie vom Hersteller tatsächlich vorgesehen?

Nicht jede heiße Ofenoberseite ist eine Kochplatte

Ein Kaminofen wird an seiner Oberseite während des Betriebs häufig warm oder sehr heiß.

Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass dort gekocht werden darf.

Eine echte Kochplatte beziehungsweise Herdplatte ist vom Hersteller ausdrücklich für diesen Zweck vorgesehen und konstruktiv Bestandteil des Gerätes.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Bei einem normalen Kaminofen kann das Abstellen von Kochgeschirr auf einer ungeeigneten Oberfläche beispielsweise:

  • Lack oder Beschichtung beschädigen
  • Bauteile thermisch unnötig belasten
  • die vorgesehene Wärmeabgabe beeinflussen
  • vom bestimmungsgemäßen Gebrauch abweichen

Wer mit der Feuerstätte tatsächlich kochen möchte, sollte deshalb gezielt ein dafür ausgewiesenes Modell wählen.

Wie funktioniert das Kochen auf einem Kaminofen?

Die Energiequelle ist unmittelbar das Holzfeuer.

Während des Abbrands erwärmen sich Feuerraum und angrenzende Bauteile. Bei einem Kaminofen mit Kochfunktion wird ein Teil dieser Wärme gezielt an die Kochfläche übertragen.

Je nach Konstruktion besteht diese beispielsweise aus:

  • Gusseisen
  • Stahl
  • Glaskeramik
  • speziell ausgeführten Kochzonen

Die Temperatur lässt sich dabei nicht genauso unabhängig steuern wie bei einem Elektro- oder Induktionskochfeld.

Sie hängt wesentlich davon ab, wie intensiv der Kaminofen gerade betrieben wird.

Kochen mit Holz bedeutet eine andere Art der Temperaturregelung

Wer an ein modernes Kochfeld gewöhnt ist, stellt dort eine bestimmte Leistungsstufe ein.

Bei einer holzbefeuerten Kochplatte funktioniert das anders.

Die nutzbare Hitze hängt unter anderem ab von:

  • Menge des Brennholzes
  • aktuellem Abbrandstadium
  • Feuerraumtemperatur
  • Luftzufuhr
  • Konstruktion der Kochplatte
  • Position des Topfes auf der Platte

Dadurch erfordert das Kochen etwas mehr Gefühl.

Bei manchen Konstruktionen entstehen auf der Kochfläche außerdem Bereiche mit unterschiedlicher Temperatur. Das kann bewusst genutzt werden, beispielsweise um einen Topf zunächst stärker zu erhitzen und anschließend in einen weniger heißen Bereich zu verschieben.

Was kann man auf einer Kaminofen-Kochplatte zubereiten?

Das hängt von Größe, Temperatur und Herstellerfreigabe der jeweiligen Kochfläche ab.

Typische Anwendungen können sein:

  • Wasser erhitzen
  • Tee oder Kaffee zubereiten
  • Suppen erwärmen
  • Eintöpfe kochen
  • Speisen warmhalten
  • Gemüse garen
  • je nach Kochfläche auch Braten oder intensiveres Kochen

Ein Kaminofen mit kleiner Kochplatte sollte deshalb nicht automatisch mit einem vollständigen Holzherd gleichgesetzt werden.

Kaminofen mit Kochplatte oder Küchenofen?

Beide Geräte können mit Holz heizen und gleichzeitig zum Kochen genutzt werden.

Der Schwerpunkt ist jedoch unterschiedlich.

Kaminofen mit Kochplatte

Hier steht weiterhin der Kaminofen im Mittelpunkt.

Die Feuerstätte dient primär zum Heizen und bietet zusätzlich eine nutzbare Kochfläche.

Typisch sind:

  • sichtbares Feuer
  • kompaktere Bauweise
  • wohnraumorientiertes Design
  • eine zusätzliche Kochmöglichkeit

Küchenofen oder Holzherd

Ein Küchenofen ist stärker auf die regelmäßige Speisenzubereitung ausgelegt.

Je nach Modell besitzt er beispielsweise:

  • größere Herdplatten
  • mehrere nutzbare Kochbereiche
  • Back- oder Bratrohr
  • umfangreichere Temperaturführung
  • eine Konstruktion für den Einbau in eine Küchenzeile

Wer vor allem einen Kaminofen möchte und gelegentlich darauf kochen will, braucht deshalb nicht automatisch einen vollständigen Küchenherd.

Kochplatte oder Backfach – was ist der Unterschied?

Auch diese beiden Funktionen werden häufig gemeinsam angeboten, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Eine Kochplatte befindet sich in der Regel auf oder unmittelbar über dem Kaminofenkorpus und wird mit Kochgeschirr genutzt.

Ein Backfach ist dagegen ein separater geschlossener Bereich.

Darin lassen sich – abhängig von der Konstruktion – beispielsweise Speisen:

  • backen
  • überbacken
  • erwärmen
  • warmhalten

Ein Kaminofen kann nur eine Kochplatte, nur ein Backfach oder beide Funktionen besitzen.

Wer beide Möglichkeiten sucht, sollte deshalb gezielt prüfen, welche Ausstattung das konkrete Modell tatsächlich bietet.

Kaminofen mit Kochplatte ohne Strom

Eine der interessantesten Eigenschaften liegt darin, dass die Kochwärme unmittelbar aus der Holzverbrennung stammt.

Für eine rein mechanisch arbeitende Kochplatte ist deshalb kein elektrisches Kochfeld notwendig.

Das kann eine zusätzliche Kochmöglichkeit bieten, beispielsweise:

  • bei einem Stromausfall
  • in Ferienhäusern
  • in abgelegeneren Gebäuden
  • bei bewusst reduzierter technischer Ausstattung

Trotzdem sollte ein solcher Kaminofen nicht allein als Notfallgerät ausgewählt werden. Er muss in erster Linie sicher und technisch passend als Feuerstätte betrieben werden können.

Bedeutet Kochplatte automatisch völlige Energieunabhängigkeit?

Nein.

Die Kochplatte selbst kann ihre Wärme aus dem Holzfeuer beziehen.

Der Kaminofen benötigt aber weiterhin:

  • geeigneten Brennstoff
  • einen passenden Schornstein
  • ausreichende Verbrennungsluft
  • korrekte Installation
  • regelmäßige Wartung

Bei Modellen mit zusätzlichen elektronischen Funktionen können außerdem elektrische Komponenten vorhanden sein.

Kochen ohne Strom beschreibt deshalb eine konkrete Funktion der Kochfläche und nicht automatisch die vollständige Unabhängigkeit des gesamten Hauses.

Gusseisen als klassische Kochfläche

Gusseisen wird seit langer Zeit für Herd- und Kochflächen verwendet.

Das Material ist robust und kann hohe Temperaturen aufnehmen.

Bei einem Kaminofen wird eine Gussplatte durch die darunter beziehungsweise angrenzend entstehende Feuerwärme erhitzt.

Wie schnell und wie gleichmäßig das geschieht, hängt von der jeweiligen Konstruktion ab.

Die Kochplatte sollte deshalb nicht allein nach dem Material beurteilt werden. Größe, Lage über dem Feuerraum und Wärmeführung sind ebenso wichtig.

Eine große Kochplatte ist nicht automatisch besser

Mehr Fläche ermöglicht zwar größere Töpfe oder mehrere Gefäße.

Sie kann aber auch einen größeren Ofenkorpus erfordern.

Für die Kaufentscheidung sind deshalb Fragen sinnvoll wie:

  • Wie oft möchte ich tatsächlich darauf kochen?
  • Soll nur Wasser erhitzt werden?
  • Möchte ich einen großen Kochtopf verwenden?
  • Sollen mehrere Gefäße gleichzeitig auf der Platte stehen?
  • Wie viel Stellfläche darf der Kaminofen selbst benötigen?

Wer die Kochfunktion nur gelegentlich nutzen möchte, kann mit einer kleineren Fläche vollkommen zufrieden sein.

Welche Töpfe eignen sich?

Welche Kochgeschirre verwendet werden können, hängt von der konkreten Kochfläche und den Herstellerangaben ab.

Grundsätzlich sollte das Kochgeschirr:

  • ausreichend hitzebeständig sein
  • sicher und eben stehen
  • zur Größe der Fläche passen
  • für die jeweilige Oberflächenart geeignet sein

Bei Guss- oder Stahlflächen können sich die Anforderungen von Glaskeramik unterscheiden.

Die Pflege- und Bedienungsanleitung des Kaminofens ist deshalb auch für die Kochfunktion maßgeblich.

Kochen beeinflusst die benötigte Heizleistung nicht

Eine Kochplatte ist eine Zusatzfunktion.

Sie ändert nichts daran, dass die Nennwärmeleistung des Kaminofens zum Wärmebedarf des Gebäudes passen muss.

Ein leistungsstärkerer Kaminofen sollte deshalb nicht allein gewählt werden, weil damit vermeintlich besser gekocht werden kann.

Zu hohe Heizleistung kann den Wohnraum während des Kochens unnötig stark erwärmen.

Gerade wenn die Kochfunktion regelmäßig genutzt werden soll, ist eine passende Dimensionierung besonders wichtig: Während das Essen auf der Platte steht, gibt die Feuerstätte schließlich gleichzeitig Wärme an den Raum ab.

Sommer und Übergangszeit – die praktische Grenze des Konzepts

Ein Kaminofen mit Kochplatte besitzt einen grundsätzlichen Unterschied zu einem normalen Küchenherd:

Zum Kochen muss Feuer betrieben werden – und dieses Feuer erzeugt gleichzeitig Raumwärme.

An einem kalten Wintertag kann genau das erwünscht sein.

An einem warmen Sommertag kann es dagegen unpraktisch sein, den Wohnraum nur zum Kochen zusätzlich aufzuheizen.

Die Kochplatte ist deshalb besonders interessant, wenn:

  • der Kaminofen ohnehin betrieben wird
  • Heiz- und Kochbedarf zeitlich zusammenfallen
  • die Funktion als zusätzliche Kochmöglichkeit genutzt wird

Für ganzjähriges tägliches Kochen bleibt eine klassische Küchenlösung häufig praktischer.

Kaminofen mit Kochplatte und Automatik

Auch Kochfunktion und automatische Verbrennungsluftregelung können kombiniert werden.

Die Automatik übernimmt dabei Aufgaben rund um den Abbrand.

Die Kochplatte nutzt die entstehende Wärme.

Beide Eigenschaften sind technisch voneinander unabhängig.

Wer die Kochtemperatur beeinflussen möchte, sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass eine Verbrennungsautomatik eine präzise Herdplattenregelung wie bei einem Elektrokochfeld ermöglicht.

Kochplatte und Speckstein

Auch Kaminöfen mit Natursteinverkleidung können grundsätzlich über eine Kochfunktion verfügen.

Dabei muss allerdings klar zwischen zwei Wärmewegen unterschieden werden:

  • Speckstein oder andere Speichermassen nehmen Wärme auf und geben sie zeitversetzt ab.
  • Die Kochplatte soll möglichst gezielt eine ausreichend hohe Temperatur zur Speisenzubereitung erreichen.

Die jeweilige Konstruktion entscheidet, wie beide Eigenschaften miteinander kombiniert werden.

Rauchrohranschluss bei Kaminöfen mit Kochplatte

Hier kann ein scheinbar kleines Detail entscheidend werden.

Bei vielen normalen Kaminöfen befindet sich der Rauchrohranschluss oben.

Genau dort kann bei einem Modell mit Kochplatte jedoch die nutzbare Kochfläche liegen.

Hersteller lösen dieses Problem unterschiedlich.

Je nach Modell kann:

  • das Rauchrohr hinten angeschlossen werden
  • die Kochplatte neben dem oberen Anschluss liegen
  • die Kochfläche speziell um den Anschluss herum konstruiert sein
  • nur eine bestimmte Anschlussvariante für die Kochfunktion sinnvoll sein

Deshalb sollte bei einem Kaminofen mit Kochplatte besonders genau geprüft werden, wie Kochfläche und Rauchrohranschluss angeordnet sind.

Sicherheitsabstände gelten auch beim Kochen

Die Kochfunktion verändert nicht die brandschutztechnischen Anforderungen der Feuerstätte.

Für einen Kaminofen sind unter anderem die vom Hersteller festgelegten Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen einzuhalten.

Auch der Bodenschutz und die Rauchrohrführung müssen berücksichtigt werden.

Zusätzlich sollte beim Kochen genügend sicherer Platz vorhanden sein, um heißes Kochgeschirr zu bedienen.

Kaminofen, Kochplatte und Dunstabzugshaube

Wer einen Kaminofen mit Kochplatte in einem offenen Küchen-Wohnbereich nutzen möchte, sollte auch an die Lüftungstechnik denken.

Eine Abluft-Dunstabzugshaube kann Unterdruck im Gebäude erzeugen.

Das ist unabhängig davon relevant, ob auf dem Kaminofen gekocht wird.

Bei gleichzeitiger Nutzung von Feuerstätte und luftabsaugender Anlage können deshalb zusätzliche Anforderungen entstehen.

Gerade bei einer Kochfunktion liegt die gemeinsame Nutzung beider Systeme besonders nahe und sollte deshalb bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Der Kaminofen bleibt zuerst eine Feuerstätte

Die zusätzliche Kochmöglichkeit ist praktisch – darf aber die wesentlichen Auswahlkriterien nicht verdrängen.

Vor dem Kauf müssen weiterhin passen:

  • Nennwärmeleistung
  • Aufstellort
  • Schornstein
  • Rauchrohr
  • Verbrennungsluft
  • Sicherheitsabstände
  • zulässiger Brennstoff
  • technische Nachweise

Erst innerhalb der technisch geeigneten Modelle sollte anschließend die gewünschte Kochfunktion ausgewählt werden.

Was sollte man bei der Kochplatte vergleichen?

Zwischen zwei Kaminöfen mit Kochfunktion können große Unterschiede bestehen.

Sinnvolle Vergleichspunkte sind:

  • Material der Kochfläche
  • nutzbare Größe
  • Position über dem Feuerraum
  • Anzahl nutzbarer Kochbereiche
  • Herstellerfreigabe
  • Rauchrohranschluss
  • zusätzliches Backfach
  • Nennwärmeleistung
  • Geräteabmessungen
  • Bedienung und Reinigung

So lässt sich besser beurteilen, ob die Kochplatte nur gelegentlich für einen Wasserkessel gedacht ist oder tatsächlich regelmäßig zur Speisenzubereitung eingesetzt werden kann.

Kaminofen mit Kochplatte auswählen

Unsere Auswahl umfasst Kaminöfen, bei denen eine echte Koch- beziehungsweise Herdplatte vom Hersteller vorgesehen ist.

Damit bleibt die Kategorie bewusst von normalen Kaminöfen mit lediglich warmer Oberseite getrennt.

Wer einen solchen Ofen auswählt, sollte die Kochfunktion nicht isoliert betrachten. Besonders überzeugend ist das Konzept dann, wenn Heizleistung, Aufstellort und Schornstein ohnehin passen und die vorhandene Feuerwärme zusätzlich sinnvoll zum Kochen genutzt werden soll.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nein. Eine heiße Ofenoberseite ist nicht automatisch eine zugelassene Kochfläche. Zum Kochen sollte ein Modell verwendet werden, dessen Hersteller ausdrücklich eine Koch- oder Herdplatte dafür vorgesehen hat.

Die bei der Holzverbrennung entstehende Wärme wird konstruktiv an eine dafür vorgesehene Kochfläche übertragen. Die erreichbare Temperatur hängt unter anderem von Feuer, Konstruktion und Abbrandphase ab.

Je nach Modell ja. Kleine Kochflächen eignen sich beispielsweise zum Erhitzen und Warmhalten, während größere Konstruktionen auch umfangreicheres Kochen ermöglichen können.

Eine klassische Guss- oder Stahlkochplatte nutzt unmittelbar die Wärme des Holzfeuers und benötigt für die Kochfunktion selbst keinen Strom. Zusätzliche elektronische Ofenfunktionen können davon unabhängig Strom benötigen.

Auf einer Kochplatte wird Kochgeschirr direkt erhitzt. Ein Backfach ist dagegen ein separater geschlossener Bereich zum Backen, Erwärmen oder Warmhalten.

Beim Kaminofen steht die Heiz- und Wohnraumfunktion im Vordergrund, ergänzt um eine Kochplatte. Ein Küchenofen beziehungsweise Holzherd ist wesentlich stärker auf regelmäßiges Kochen und häufig zusätzlich auf Backen ausgelegt.

Gusseisen ist robust und hitzebeständig und wird traditionell für Koch- und Herdplatten verwendet. Entscheidend bleibt jedoch die gesamte Konstruktion des jeweiligen Modells.

Technisch kann das je nach Modell möglich sein. Dabei entsteht jedoch gleichzeitig Raumwärme, weshalb die Nutzung bei warmen Außentemperaturen weniger komfortabel sein kann.

Ja. Einige Modelle kombinieren beide Funktionen. Ob sowohl Kochplatte als auch Backfach vorhanden sind, muss beim konkreten Kaminofen geprüft werden.

Wie andere holzbefeuerte Kaminöfen muss auch eine Feuerstätte mit Kochfunktion technisch zur Abgasanlage und zur Einbausituation passen und vor der ersten Nutzung entsprechend geprüft werden.