Jeremias DW-ECO 2.0 Bausatz 130 mm konfigurieren
Mit dem Jeremias DW-ECO 2.0 Bausatz 130 mm konfigurieren Sie einen doppelwandigen Edelstahlschornstein mit 130 mm Innendurchmesser. DN130 ist auf dieser Produktseite bereits vorausgewählt.
Sie bestimmen anschließend die gewünschte Höhenklasse und den benötigten Abstand des Schornsteins zur Außenwand. Der Konfigurator stellt daraus die passenden DW-ECO 2.0 Systemkomponenten zusammen und berechnet den aktuellen Gesamtpreis.
Die tatsächliche technische Schornsteinhöhe wird passend zur gewählten Nennweite berechnet. Dadurch kann sie geringfügig von der kundenfreundlichen Höhenklasse abweichen.
DN130 ist die kleinste Nennweite, die im aktuellen Ofenerlebnis-Konfigurator für DW-ECO 2.0 angeboten wird. Ob diese Dimension technisch zur Feuerstätte passt, muss dennoch anhand der konkreten Abgas- und Planungsdaten beurteilt werden.
Was bedeutet DN 130 beim DW-ECO 2.0?
Die Angabe DN130 bezeichnet den Innendurchmesser des Schornsteins. Der freie Querschnitt des Innenrohres beträgt bei dieser Ausführung 130 mm.
Der tatsächliche Außendurchmesser des doppelwandigen Systems ist größer, weil das Innenrohr von der 25 mm starken mineralischen Dämmung und dem Außenrohr umgeben wird.
Für die Planung an einer Fassade ist deshalb nicht nur der Innendurchmesser wichtig. Auch der vollständige Systemdurchmesser und der gewünschte Abstand zur Außenwand beeinflussen den benötigten Platz.
Jeremias bietet DW-ECO 2.0 regulär ab 130 mm Innendurchmesser an. DN130 bildet damit die kleinste reguläre Systemgröße innerhalb des DW-ECO-2.0-Programms.
Wann kann ein Schornstein mit 130 mm sinnvoll sein?
Ein Schornstein mit DN130 kann sinnvoll sein, wenn die technischen Daten der Feuerstätte und die geplante Abgasanlage einen entsprechend kleinen Querschnitt zulassen.
Für die richtige Dimensionierung reichen weder die Heizleistung noch der Rauchrohrdurchmesser allein aus. Unter anderem können Abgastemperatur, Abgasmassenstrom, erforderlicher Förderdruck, wirksame Schornsteinhöhe und Verlauf der Abgasleitung eine Rolle spielen.
Eine kleinere Nennweite sollte deshalb nicht allein deshalb gewählt werden, weil der Schornstein kompakter oder günstiger ausfällt.
Die Dimensionierung der Abgasanlage muss zur Feuerstätte passen. Bei Unsicherheit sollte die vorgesehene Nennweite vor der Bestellung mit dem zuständigen Schornsteinfeger beziehungsweise einem Fachplaner abgestimmt werden.
Warum ist DN130 räumlich kompakter als größere Nennweiten?
Mit zunehmender Nennweite wächst auch der äußere Platzbedarf des doppelwandigen Schornsteins. DN130 besitzt deshalb einen kompakteren Systemquerschnitt als beispielsweise DN180 oder DN200.
Das kann insbesondere bei begrenztem Platz an der Fassade, unter Dachüberständen oder zwischen vorhandenen Bauteilen eine Rolle spielen.
Auch bei der Auswahl der Wandstütze wirkt sich der Systemdurchmesser aus. Bei kleineren Nennweiten können bestimmte Wandabstände teilweise mit einer kompakteren Wandstütze realisiert werden als bei größeren Durchmessern.
Der geringere Platzbedarf ist jedoch nur ein konstruktiver Vorteil. Er sagt nichts darüber aus, ob DN130 auch strömungstechnisch die richtige Nennweite für die vorhandene Feuerstätte ist.
Wie beeinflusst DN130 den Wandabstand und die Wandstütze?
Beim DW-ECO 2.0 hängt die Auswahl der tragenden Wandstütze nicht nur vom gewünschten Abstand zur Fassade, sondern auch von der Nennweite des Schornsteins ab.
Durch den geringeren Systemdurchmesser von DN130 kann bei bestimmten Wandabständen eine kürzere Wandstütze ausreichen als bei größeren Nennweiten.
Im aktuellen Konfigurator stehen Wandabstände von 50, 100, 150, 200, 250, 300 und 360 mm zur Auswahl. Die passende DW-ECO 2.0 Wandstütze und der zugehörige Wandhalter werden automatisch passend zu DN130 und dem gewählten Abstand zusammengestellt.
Dadurch muss der Kunde nicht selbst zwischen den unterschiedlichen Befestigungsbauteilen wählen.
Befestigungsuntergrund und Verankerung müssen dennoch für die konkrete Gebäudesituation geeignet sein.
Welche Höhen sind mit DN130 im Konfigurator möglich?
Für DN130 stehen im aktuellen DW-ECO 2.0 Konfigurator elf technisch bestätigte Höhenklassen zur Verfügung.
Die Auswahl reicht von kompakten Anlagen im Bereich von rund 1,8 m bis zu Außenwandschornsteinen der Klasse von rund 8,4 m.
Da die tatsächliche Gesamthöhe aus den montierten Einbaumaßen der einzelnen Systemkomponenten entsteht, entsprechen die technischen Höhen nicht exakt den gerundeten Klassenbezeichnungen.
Bei DN130 reichen die technisch berechneten Höhen beispielsweise von 1.794 mm in der kleinsten Konfiguration bis 8.360 mm in der größten aktuell unterstützten Standardkonfiguration.
Welche Höhe tatsächlich erforderlich ist, hängt von Feuerstätte, Gebäude, Abgasführung und der notwendigen Lage der Schornsteinmündung ab.
Ist DN130 automatisch besser für den Schornsteinzug?
Nein. Ein kleinerer Schornsteinquerschnitt bedeutet nicht automatisch einen besseren oder stärkeren Schornsteinzug.
Der Förderdruck einer Abgasanlage wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem die Abgastemperatur, der Abgasmassenstrom, der Schornsteinquerschnitt, die wirksame Höhe und der Verlauf der Abgasleitung.
Ist der Querschnitt zu groß oder zu klein gewählt, kann dies den Betrieb der Feuerstätte negativ beeinflussen.
DN130 sollte deshalb nur verwendet werden, wenn diese Nennweite zur Feuerstätte und zur geplanten Schornsteinanlage passt. Die fachliche Querschnittsauslegung erfolgt über die dafür vorgesehenen Berechnungsverfahren.
Was sollte vor der Bestellung eines DN130-Bausatzes geprüft werden?
Vor der Bestellung sollte zunächst geklärt sein, ob DN130 zur vorgesehenen Feuerstätte und zur geplanten Abgasanlage passt.
Wichtige Planungsdaten können unter anderem Rauchrohranschluss, Abgastemperatur, Abgasmassenstrom, erforderlicher Förderdruck und die geplante wirksame Schornsteinhöhe sein.
Zusätzlich müssen die gewünschte Höhenklasse, der Abstand zur Außenwand und der vorhandene Befestigungsuntergrund zur Einbausituation passen.
Der aktuelle Konfigurator bildet eine gerade Außenwandführung mit Wandmontage innerhalb des technisch bestätigten Standardbereichs ab. Versätze, Dachdurchführungen, Bodenmontagen oder statische Sonderkonstruktionen benötigen zusätzliche Planung.
Vor der Montage sollte die geplante Abgasanlage mit dem zuständigen Schornsteinfeger beziehungsweise den beteiligten Fachleuten abgestimmt werden.







