Jeremias DW-ECO 2.0 Bausatz für rund 7,4 m konfigurieren
Mit dem Jeremias DW-ECO 2.0 Bausatz 7,4 m konfigurieren Sie einen doppelwandigen Edelstahlschornstein für eine lange Führung entlang der Außenfassade. Die passende Höhenklasse ist auf dieser Produktseite bereits vorausgewählt.
Sie bestimmen anschließend die benötigte Nennweite und den Abstand des Schornsteins zur Außenwand. Der Konfigurator stellt daraus die passenden DW-ECO 2.0 Systemkomponenten zusammen und berechnet den aktuellen Gesamtpreis.
Die tatsächliche technische Gesamthöhe hängt von der gewählten Nennweite ab. Sie reicht in dieser Höhenklasse von 7.422 mm bei DN130 bis 7.492 mm bei DN200.
Damit kann dieselbe kundenfreundliche 7,4-m-Klasse bei größeren Nennweiten technisch bereits fast 7,5 m Gesamthöhe erreichen.
Warum reicht die 7,4-m-Klasse je nach Nennweite fast bis 7,5 m?
Die Bezeichnung 7,4 m ist eine kundenfreundliche Höhenklasse und kein für jede Nennweite festgeschriebener Millimeterwert.
Die technische Gesamthöhe ergibt sich aus den tatsächlichen Einbaumaßen aller höhenwirksamen DW-ECO 2.0 Systemkomponenten.
Einzelne Bauteile besitzen abhängig von der Nennweite unterschiedliche Einbaumaße. Dadurch steigt die technische Höhe innerhalb derselben Höhenklasse mit zunehmendem Durchmesser leicht an.
Bei DN130 beträgt die Gesamthöhe 7.422 mm. Bei DN200 sind es 7.492 mm und damit nur acht Millimeter weniger als 7,5 m.
Der Konfigurator verwendet deshalb die tatsächlichen technischen Werte, statt alle Varianten künstlich auf einen runden 7,5-m-Wert zu setzen.
Warum sollte eine technische Schornsteinhöhe nicht künstlich gerundet werden?
Für die technische Schornsteinplanung ist die tatsächlich montierte Höhe wichtiger als eine möglichst glatte Produktbezeichnung.
Die Gesamthöhe entsteht aus Grund-, Anschluss-, Längen- und Abschlussbauteilen mit definierten Einbaumaßen.
Auch Steckverbindungen und nennweitenabhängige Bauteilabmessungen beeinflussen das fertige Maß.
Eine pauschale Rundung auf 7,5 m würde diese Unterschiede nicht korrekt abbilden.
Die Höhenklasse von rund 7,4 m erleichtert die Produktauswahl, während der Konfigurator zusätzlich die konkrete technische Gesamthöhe für die gewählte Nennweite anzeigt.
Was bedeutet eine rund 7,4 m lange Fassadenführung praktisch?
Eine Schornsteinanlage im Bereich von rund 7,4 m erstreckt sich über einen langen Abschnitt der Gebäudefassade.
Dadurch müssen bauliche Gegebenheiten entlang des gesamten senkrechten Verlaufs berücksichtigt werden.
Fenster, Dachüberstände, Vorsprünge und andere Bauteile können den geplanten Verlauf beeinflussen. Auch der Befestigungsuntergrund muss über die vorgesehenen Befestigungsbereiche geeignet sein.
Bei größeren Fassadenhöhen sollte außerdem frühzeitig geprüft werden, wo Anschlussbereich und Schornsteinmündung im Verhältnis zum Gebäude liegen.
Die reine Höhenangabe sagt deshalb noch nicht aus, ob die Anlage ohne weitere Anpassungen an einem konkreten Gebäude montiert werden kann.
Warum bleibt die 7,4-m-Klasse noch bei zwei Wandhaltern?
Die Anzahl der Wandhalter richtet sich nach den bestätigten Befestigungsgrenzen und nicht allein nach der gesamten Schornsteinhöhe.
Im Standardaufbau darf der Abstand zwischen tragenden Wandhaltern höchstens 4.000 mm betragen. Der freie Abschnitt oberhalb der letzten Befestigung ist auf höchstens 3.000 mm begrenzt.
Bei der 7,4-m-Höhenklasse lassen sich beide Anforderungen weiterhin mit zwei Wandhaltern erfüllen.
Ein dritter Wandhalter ist deshalb innerhalb dieser Standardkonfiguration noch nicht erforderlich.
Erst bei der nächsthöheren 8,4-m-Klasse wird innerhalb des bestätigten Aufbaus ein zusätzlicher dritter Wandhalter benötigt.
Wie beeinflusst die Nennweite die technische Höhe bei 7,4 m?
Das Höhenrezept der 7,4-m-Klasse verwendet bei allen fünf unterstützten Nennweiten sieben nominelle 1.000-mm-Längenelemente.
Diese Längenelemente besitzen jeweils einen technischen Höhenbeitrag von 938 mm.
Die Unterschiede zwischen den fertigen Gesamthöhen entstehen deshalb nicht durch eine andere Anzahl an Längenelementen, sondern durch weitere nennweitenabhängige Systembauteile.
Bei DN130 beträgt die technische Gesamthöhe 7.422 mm, bei DN150 7.442 mm, bei DN160 7.452 mm, bei DN180 7.472 mm und bei DN200 7.492 mm.
Der Konfigurator aktualisiert diese technische Höhe automatisch, sobald eine andere Nennweite gewählt wird.
Wie verändert der Wandabstand eine lange 7,4-m-Anlage?
Der Wandabstand verändert das Höhenrezept der 7,4-m-Konfiguration nicht.
Er beeinflusst jedoch die Befestigung des Schornsteins an der Fassade.
Im aktuellen Konfigurator können 50, 100, 150, 200, 250, 300 und 360 mm Wandabstand gewählt werden.
Abhängig von Nennweite und gewünschter Distanz werden die passende Wandstütze und Wandhalterausführung zusammengestellt.
Dadurch können zwei 7,4-m-Bausätze mit derselben Höhenklasse unterschiedliche Befestigungskomponenten und unterschiedliche Gesamtpreise besitzen.
Gerade bei einer langen Außenwandführung sollte der benötigte Abstand bereits bei der Fassadenplanung berücksichtigt werden.
Was sollte vor der Bestellung eines 7,4-m-Bausatzes geprüft werden?
Vor der Bestellung sollte feststehen, dass eine Schornsteinanlage im Bereich von rund 7,4 m zur geplanten Gebäude- und Feuerstättensituation passt.
Neben der geeigneten Nennweite sollten Wandabstand, Fassadenverlauf und Befestigungsuntergrund bekannt sein.
Auch die tatsächliche Position der Schornsteinmündung muss zur geplanten Anlage passen.
Der aktuelle Konfigurator bildet eine gerade Außenwandführung mit Wandmontage innerhalb des bestätigten Standardbereichs ab. Dachdurchführungen, Versätze, Bodenmontagen oder besondere statische Situationen benötigen zusätzliche Planung.
Vor der Montage sollte die geplante Abgasanlage mit dem zuständigen Schornsteinfeger beziehungsweise den beteiligten Fachleuten abgestimmt werden.







