Einwandige Edelstahlschornsteine

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    • Für einwandigen Aufbau
    • Durchmesser 80–600 mm
    • Ausführung als Kesselbride
    Normaler Preis ab 38,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 38,90€
    • Für einwandigen Aufbau
    • Nennweite 80–600 mm
    • Zur Befestigung
    Normaler Preis ab 29,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 29,90€
    • Edelstahlgüte 1.4404
    • Für Öl, Gas und Festbrennstoff
    • Nennweite 130–200 mm
    Normaler Preis ab 124,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 124,90€
  • Normaler Preis 28,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis 28,90€
    • Für einwandigen Aufbau
    • Nennweite 80–600 mm
    • Anschluss an den Kessel
    Normaler Preis ab 30,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 30,90€
    • Edelstahlgüte 1.4404
    • Für Öl, Gas und Festbrennstoff
    • 0,6 mm Materialstärke
    Normaler Preis ab 150,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 150,90€
    • Für einwandigen Aufbau
    • Nennweite 80–600 mm
    • Kragen als Wetterschutz
    Normaler Preis ab 28,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 28,90€
    • Für einwandigen Aufbau
    • Nennweite 80–200 mm
    • Anschluss mit Wandfutter
    Normaler Preis ab 47,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 47,90€
    • Edelstahlgüte 1.4404
    • Für Brennwertanlagen geeignet
    • Für Öl, Gas und Festbrennstoff
    Normaler Preis ab 93,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 93,90€
  • Normaler Preis 4.111,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis 4.111,90€
    • Für einwandigen Aufbau
    • Nennweite 80–600 mm
    • Deckel zum Verschließen
    Normaler Preis ab 40,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis ab 40,90€
    • Edelstahlgüte 1.4404
    • Für Öl, Gas und Festbrennstoff
    • 0,6 mm Materialstärke
    Normaler Preis 117,90€
    Normaler Preis Verkaufspreis 117,90€

Einwandige Edelstahlschornsteine für Sanierung und Innenbereich

Einwandige Edelstahlschornsteine werden vor allem dort eingesetzt, wo bereits ein geeigneter Schornsteinschacht vorhanden ist oder eine Abgasleitung innerhalb eines geschützten Gebäudebereichs geführt werden soll. Im Unterschied zu doppelwandigen Systemen besitzen sie keine integrierte Wärmedämmung und keinen zweiten Außenmantel. Dadurch benötigen sie weniger Platz und lassen sich besonders gut in bestehende Schächte integrieren.

Ein typischer Einsatzbereich ist die Modernisierung eines gemauerten Schornsteins. Dabei wird ein Edelstahlrohr in den vorhandenen Schacht eingesetzt und bildet anschließend die eigentliche Abgasführung. Hersteller wie Jeremias führen einwandige Systeme außerdem als Verbindungsleitung zwischen Feuerstätte beziehungsweise Heizkessel und Schornstein.

Wann wird ein vorhandener Schornstein mit Edelstahlrohr saniert?

Eine Schornsteinsanierung kann notwendig werden, wenn der vorhandene Schacht Schäden aufweist, der Querschnitt nicht mehr zur neuen Feuerstätte passt oder die Abgasbedingungen einer modernisierten Heizungsanlage andere Anforderungen stellen. Auch Versottung kann ein Hinweis darauf sein, dass Feuchtigkeit und Abgasbestandteile im Schornstein kondensieren und das Mauerwerk belasten.

Das Einziehen eines geeigneten Edelstahlrohres kann den vorhandenen Schacht weiter nutzbar machen, ohne einen vollständig neuen Schornstein errichten zu müssen. Welche Sanierung technisch passend ist, hängt jedoch vom Zustand des Bestands, der Feuerstätte, dem vorhandenen Querschnitt und dem geplanten Betrieb ab.

Warum kann eine Querschnittsverminderung sinnvoll sein?

Ein älterer gemauerter Schornstein wurde häufig für andere Feuerstätten und höhere Abgastemperaturen ausgelegt als moderne Geräte. Ist der vorhandene Querschnitt im Verhältnis zur neuen Feuerstätte zu groß, können die Abgase stärker abkühlen. Das kann ungünstige Strömungsverhältnisse und Kondensatbildung begünstigen.

Ein einwandiges Edelstahlrohr kann den wirksamen Querschnitt des vorhandenen Schornsteins reduzieren und so an die Anforderungen der neuen Feuerstätte angepasst werden. Jeremias nennt die Querschnittsverminderung bestehender klassischer Schornsteine ausdrücklich als einen der Hauptanwendungsfälle des Systems EW-FU.

Der passende Querschnitt sollte dennoch nicht pauschal anhand eines verbreiteten Durchmessers ausgewählt werden. Feuerstätte, Abgaswerte, Schornsteinhöhe und Verlauf müssen zusammen betrachtet werden.

Einwandiges Edelstahlrohr in einen bestehenden Schacht einziehen

Bei einer typischen Schornsteinsanierung werden einzelne Edelstahlelemente von oben oder über geeignete Revisionsöffnungen in den vorhandenen Schacht eingebracht und miteinander verbunden. Das geringe Gewicht einwandiger Systeme erleichtert dabei auch Schrägführungen und die Montage in bestehenden Gebäuden. Beim EW-FU erfolgt die Verbindung beispielsweise über eine Muffe-Sicke-Steckverbindung; Klemmbänder können je nach Ausführung zusätzlich eingesetzt werden.

Ob starre oder flexible Elemente benötigt werden, hängt vom Verlauf des vorhandenen Schachts ab. Gerade bei Versätzen, engen Querschnitten oder mehreren Zügen sollte die konkrete Sanierung deshalb vorab geplant werden.

Durchmesser, Material und Temperaturklasse richtig auswählen

Einwandiges Edelstahlrohr ist nicht automatisch gleich einwandiges Edelstahlrohr. Systeme unterscheiden sich unter anderem bei Werkstoff, Wandstärke, Druckklasse, Feuchtebeständigkeit und zulässiger Abgastemperatur. Das EW-FU von Jeremias wird beispielsweise aus Edelstahl der Werkstoffgruppen 1.4404 beziehungsweise 1.4571 gefertigt und kann je nach Ausführung für Abgastemperaturen bis 600 °C eingesetzt werden.

Welche Ausführung benötigt wird, hängt von Brennstoff, Feuerstätte und Betriebsweise ab. Ein System für eine Festbrennstofffeuerstätte muss andere Anforderungen erfüllen können als eine Abgasleitung für bestimmte Öl- oder Gasgeräte. Deshalb sollte nicht nur nach Nennweite oder Preis ausgewählt werden, sondern nach der vollständigen Systemklassifizierung.

Einwandiges Abgassystem als Verbindungsleitung

Einwandige Edelstahlsysteme werden nicht ausschließlich innerhalb gemauerter Schächte eingesetzt. Sie können je nach zugelassenem System auch als Verbindungsleitung zwischen einer Feuerstätte beziehungsweise einem Heizkessel und dem eigentlichen Schornstein dienen. Jeremias nennt diesen Einsatzbereich sowohl für die allgemeine Produktgruppe als auch ausdrücklich beim EW-FU.

Bei der Planung einer Verbindungsleitung spielen unter anderem Rohrlänge, Bögen, Anschlussposition und Temperaturbeständigkeit eine Rolle. Der Verlauf sollte möglichst passend zur Feuerstätte und zum vorhandenen Schornstein geplant werden. Auch hier ist die konkrete Systemfreigabe maßgeblich.

Wann ist ein doppelwandiger Schornstein statt eines einwandigen Systems nötig?

Einwandige Systeme sind in erster Linie für geschützte Einbausituationen, bestehende Schächte und geeignete Verbindungsleitungen vorgesehen. Soll dagegen ein neuer Schornstein frei beziehungsweise außen am Gebäude geführt werden, wird üblicherweise ein gedämmtes doppelwandiges System benötigt.

Die Entscheidung zwischen einwandig und doppelwandig hängt deshalb nicht davon ab, welche Variante vermeintlich hochwertiger ist. Entscheidend ist der geplante Einsatzbereich. Wer einen vorhandenen Schacht sanieren möchte, benötigt eine andere Systemlösung als jemand, der eine neue Abgasanlage an der Fassade errichten will.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Einwandige Edelstahlsysteme werden vor allem für die Sanierung bestehender Schornsteinschächte und als geeignete Verbindungsleitungen eingesetzt. Da sie keine integrierte Dämmung besitzen, sind sie insbesondere für geschützte Einbausituationen vorgesehen.

Ja. Das Einziehen eines passenden Edelstahlrohres ist eine verbreitete Möglichkeit, einen vorhandenen Schacht technisch anzupassen. Gründe können beispielsweise Schäden, Versottung oder ein nicht mehr zur neuen Feuerstätte passender Querschnitt sein.

Ein zu großer vorhandener Querschnitt kann dazu führen, dass Abgase stärker abkühlen und ungünstige Strömungsverhältnisse entstehen. Ein einwandiges Rohr kann den wirksamen Querschnitt an die neue Feuerstätte anpassen. Die konkrete Dimensionierung muss jedoch individuell erfolgen.

Der benötigte Durchmesser hängt unter anderem von Feuerstätte, Abgaswerten, Schornsteinhöhe und Verlauf ab. Ein bestimmter Standarddurchmesser lässt sich deshalb nicht pauschal für jede Sanierung empfehlen.

Einwandige Systeme sind nicht als frei geführter ungedämmter Außenschornstein gedacht. Für eine eigenständige Außenführung werden üblicherweise gedämmte doppelwandige Systeme eingesetzt.

Das hängt vom jeweiligen System und seiner Klassifizierung ab. Das Jeremias EW-FU ist beispielsweise je nach Ausführung für Abgastemperaturen bis 600 °C vorgesehen. Maßgeblich ist immer die Freigabe des konkreten Systems für die angeschlossene Feuerstätte.

Ja. Änderungen an der Abgasführung sollten vor der Umsetzung mit dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden. Er kann beurteilen, ob Schacht, Querschnitt und geplantes System zur Feuerstätte und zur vorhandenen Anlage passen.