Schwenkgrill richtig nutzen: Technik, Höhe, Hitze und typische Fehler
Ein Schwenkgrill wirkt zunächst unkompliziert: Feuer oder Glut vorbereiten, Rost darüberhängen und das Grillgut auflegen. In der Praxis unterscheidet sich das Grillen damit aber deutlich von einem Gasgrill oder einem klassischen Holzkohlegrill mit festem Rost. Die Temperatur lässt sich nicht über einen Regler einstellen. Stattdessen bestimmst du sie vor allem durch die Menge und Verteilung der Glut, den Abstand des Rosts zur Hitzequelle und die Zeit. Genau dabei entstehen viele Probleme. Der Rost hängt zu tief, während noch hohe Flammen schlagen, später fehlt plötzlich Hitze oder das Grillgut bleibt minutenlang unbewegt über derselben besonders heißen Stelle. Hinzu kommt die Frage, ob Holz, Holzkohle oder Briketts verwendet werden sollten. Wer das Prinzip hinter dem Schwenkgrill versteht, muss allerdings nicht nach Gefühl herumprobieren. Entscheidend sind wenige Stellschrauben, die sich während des Grillens jederzeit anpassen lassen.