Kaminöfen
Ein Kaminofen kommt während einer Heizsaison mit erstaunlich viel Staub, Asche und Ruß in Kontakt. Ein Teil davon landet sichtbar im Feuerraum oder auf der Scheibe, anderes setzt sich an Umlenkplatten, Luftöffnungen und im Rauchrohr ab. Deshalb reicht es auf Dauer nicht, nur gelegentlich den Aschekasten zu leeren. Gleichzeitig muss ein Ofen aber auch nicht nach jedem Feuer komplett geputzt werden.
Entscheidend ist, die verschiedenen Bereiche getrennt zu betrachten. Lose Asche lässt sich regelmäßig entfernen, während Rauchgaswege und Ofenrohr deutlich seltener kontrolliert werden müssen. Auch das Material spielt eine Rolle: Lackierter Stahl, Naturstein und keramische Verkleidungen vertragen nicht dieselben Reinigungsmittel.
Wer systematisch vorgeht, braucht dafür meist keine große Ausrüstung. Wichtig sind vor allem ein vollständig ausgekühlter Ofen, geeignetes Werkzeug und ein Blick in die Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells.